Primoz Roglic gibt den Giro d'Italia 2025 auf - erneuter Sturz des Red-Bull-Bora-hansgrohe-Kapitäns bringt Aus

Primoz Roglic ging als großer Favorit mit der Startnummer 1 in den Giro d'Italia 2025. Nach drei Stürzen, viel Pech und einem größeren Zeitverlust schon vor dem dritten Ruhetag stürzte der Slowene nun ein weiteres Mal und musste den Giro aufgeben. Vor der schweren Bergetappe nach San Valentino (Brentonico) hofften er und sein Red-Bull-Bora-hansgrohe-Team noch, die Italien-Rundfahrt zu beenden.

Giro-Aus für Roglic: Neuer Sturz sorgt für Aufgabe des Topstars

Quelle: Eurosport

"Heute geht es ums Überleben", sagte Roglic noch vor dem Start der Etappe in Piazzola sul Brenta. Am Ruhetag konnte er nach eigenen Angaben kaum aufs Rad steigen. Am zweiten Pass des Tages nach Candriai wurde seine Aufgabe vermeldet. Nach Eurosport-Informationen war ein weiterer Sturz während der 16. Etappe der Grund für die Aufgabe.
"Ich habe einfach zu viel eingesteckt mit all den Stürzen", sagte ein niedergeschlagener Roglic auf dem "Instagram"-Kanal von Red Bull-Bora-hansgrohe. "Ich musste dann einfach aufhören, ich muss auch an die Zukunft denken. Ich habe mit den Jungs, mit dem ganzen Team ein paar schöne Erinnerungen gesammelt, das werde ich nie vergessen. Es war definitiv schön, mit den Jungs zusammen Rennen zu fahren. Und jetzt geht es weiter zu den nächsten Zielen."
Auch der CEO des Teams, Ralph Denk, äußerte sich enttäuscht über das Aus des Kapitäns: "Es ist wirklich schade, das Glück war in den letzten beiden Wochen nicht auf unserer Seite. Es ist nicht, was wir uns vorgestellt haben, aber so ist der Sport. Wir konzentrieren uns auf unsere nächsten Ziele, was für Primoz die Tour de France sein wird."
Dort will sich der Slowene den Traum vo Gesamtsieg gegen Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel erfüllen. Der 35-Jährige startete in seiner Karriere bei 16 Grand Tours. Der Giro 2025 ist die fünfte dreiwöchige Rundfahrt, bei der er aufgeben musste.
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Roglic setzt den Giro fort: "Heute geht es ums Überleben"

Quelle: Eurosport


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