Giro d'Italia: Jonas Vingegaard siegt bei erster Bergankunft - Felix Gall glänzt am Schlussanstieg der 7. Etappe

Jonas Vingegaard hat die erste Bergankunft des Giro d'Italia 2026 gewonnen und erstmals eine Etappe bei der Italien-Rundfahrt für sich entschieden. Am Blockhaus in den Abruzzen konnte der Däne aber Felix Gall aus Österreich nach 244 Kilometern nur um wenige Sekunden distanzieren. Platz drei ging an Jai Hindley (Australien), der bei der letzten Giro-Ankunft an diesem Anstieg 2022 gesiegt hatte.

Highlights: Erste Bergankunft klärt Kräfteverhältnisse der Stars

Quelle: Eurosport

Jonas Vingegaard gehört nun zum erlesenen Kreis jener Profis, die Etappen bei allen drei großen Landesrundfahrten gewonnen haben. Das Ziel des Visma-Stars ist aber der Gesamtsieg auch beim Giro d'Italia nach jenen bei Tour de France und Vuelta a Espana.
Dazu machte der 29-Jährige an diesem Freitag einen wichtigen Schritt, konnte aber Felix Gall nur um 13 Sekunden hinter sich lassen. Der Décathlon-Kapitän kam auf den letzten Kilometern sogar näher an den Topfavoriten heran. Deutlicher distanziert wurden Jai Hindley und Giulio Pellizzari, das Duo vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe kassierte auf den Plätzen drei und vier etwas mehr als eine Minute im Tagesklassement.
"Ich bin sehr, sehr zufrieden", bilanzierte Gall im Ziel. "Ich habe mich gut gefühlt. Ich habe mich geärgert, dass ich nicht am Hinterrad habe dranbleiben können. Aber Pellizzari ist dann auch geplatzt und schlussendlich war es die bessere Wahl, dass ich mein eigenes Tempo gegangen bin."
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Showdown am Schlussanstieg: Vingegaard siegt, aber dominiert nicht

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In der Gesamtwertung verteidigte der Portugiese Afonso Eulalio (Bahrain) das Rosa Trikot, verlor aber etliche Minuten seines Vorsprungs auf Vingegaard, noch 3:17 Minuten trennen die beiden. Gall machte einen Sprung auf Rang drei (+3:34). Insgesamt liegen jetzt nur noch acht Fahrer weniger als zwei Minuten hinter dem zweifachen Tour-Sieger.
"Heute wollten wir auf Sieg fahren und ich bin extrem glücklich, dass ich es vollendet habe", sagte Vingagaard im Ziel. "Meine Teamkollegen haben einen fantastischen Job gemacht. Wir wollten schauen, wann sich der Moment für die Attacke ergibt und hatten das etwas offen gelassen. Es gab viel Wind, teilweise Gegenwind - der Anstieg war sehr schwer."
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Vingegaard nach Sieg: "Wussten, dass Gall ein Konkurrent sein würde"

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Giro: Mas und Bernal böse geschlagen

Ein böses Erwachen erlebten etliche Mitfavoriten auf das Giro-Podium bei diesem ersten, im Finale auf 1405 Metern von Wind und Kälte geprägten Härtetest. Am von der Schwierigkeit her mit Alpe d'Huez vergleichbaren Schlussanstieg verloren einige große Namen deutlich an Boden, insbesondere Ex-Giro-Sieger Egan Bernal (Netcompany/+2:57)und Enric Mas (Movistar/+5:47).
Bester Deutscher am Blockhaus war Ben Zwiehoff (Red Bull) als 61. mit 17:29 Rückstand, in der Gesamtwertung ist Florian Stork (Tudor) nun noch 41. (+22:34).
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Vingegaard macht am Blockhaus ernst - Pellizzari wehrt sich lange

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Giro: Milan und Sevilla punkten als Ausreißer

Wichtige Punkte für Sonderwertungen sammelten aus der Ausreißergruppe des Tages heraus gleich zwei Fahrer: Jonathan Milan sicherte sich den Zwischensprint des Tages und verkürzte damit seinen Rückstand in der Punktewertung gegenüber Paul Magnier um einige Zähler. Später gewann Diego Pablo Sevilla die erste Bergwertung des Tages und erhöhte sein Konto im Kletterklassement. Die Führung allerdings übernahm Vingegaard um einen Punkt.
Am Samstag wartet auf der 9. Etappe ein anspruchsvolles Teilstück mit etlichen Anstiegen im Finale auf die Fahrer, bevor es am Sonntag zur nächsten Bergankunft des Giro geht.
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Giro-Strecke: Profil der 8. Etappe - Finale für die Puncheure

Quelle: Eurosport


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