Tour de France 2026: Jonas Vingegaard verteidigt Rivalen Tadej Pogacar gegen Buhrufe - "dann bleibt zu Hause"

Tadej Pogacar erwähnte im Sieger-Interview nach seinem dritten Tageserfolg bei der diesjährigen Tour de France im Zentralmassiv vereinzelte Buhrufe gegen sich entlang der Strecke. Vor dem Start der 11. Etappe meldete sich auch sein großer Rivale zu dem Thema zu Wort. Jonas Vingegaard verteidigte den Träger des Gelben Trikots und verurteilte negative Äußerungen gegenüber Fahrern.

Pogacar bedankt sich für Buh-Rufe: "Das gibt uns mehr Energie"

Quelle: Eurosport

"So etwas können wir im Sport nicht akzeptieren", sagte er am Start in Vichy gegenüber "Wielerflits". "Man muss kein Fan von ihm sein, aber hört auf zu buhen. Feuert einfach die Fahrer an und habt Spaß. Warum geht man zu so einer Veranstaltung, wenn man dann nicht unterstützen will? Wer das nicht kann, dem rate ich einfach zu Hause zu bleiben."
Vingegaard hatte in der Vergangenheit ähnliche Erfahrungen gemacht: "Ich verstehe sehr gut, dass das für Tadej nicht schön ist", sagte er. "Wenn man im Gelben Trikot bei der Tour fährt, ist man der Fahrer, auf den die meisten Leute schauen. Ich habe das 2023 selbst erlebt. Es ist wirklich nicht angenehm. Noch einmal: Wer sich an so etwas beteiligt, soll bitte zu Hause bleiben."
Pogacar erwähnte auch, dass "99 Prozent" der Fans anfeuerten und nannte die Fans im Radsport die "Besten der Welt". In den Ausnahmefällen von Pfiffen und Buhrufen denke er an Tennisstar Novak Djokovic, der in seiner gesamten Karriere damit umgehen musste und in Inspiration umwandelte.

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