So lief die 11. Etappe des Giro d'Italia: Narvaez jubelt zum dritten Mal als Ausreißer - Eulalio bleibt im Rosa Trikot
Giro d'Italia
11. Etappe | Wellige Etappe | Herren | 20.05.2026
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Von Celine Jäntsch
Update 20/05/2026 um 17:26 GMT+2 Uhr
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17:15
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Die Klassementfahrer erreichen geschlossen die Ziellinie. Damit gibt es hier kaum Veränderungen. Harper und Scaroni könnten ein paar Plätze gutgemacht haben. Damit möchte ich mich von dieser Etappe von Ihnen verabschieden und bedanke mich für das Interesse.
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Narváez siegt erneut: Ecuadorianer gewinnt im Sprint gegen Mas
Quelle: Eurosport
17:13
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Im Sprint um Platz drei kann sich Ulissi gegen Harper und Vlasov durchsetzen. Platz sechs geht im Duell gegen Crescioli an den gestürzten Scaroni. Die übrigen Plätze in den Top zehn gehen an Simone Gualdi (Lotto - Intermarché), Barguil und Andrea Raccagni Noviero (Soudal - Quick-Step).
17:13
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Jetzt wird doch etwas taktiert. Mas überlässt Narvaez die Spitzenposition im Sprint. Mas versucht, als Erster den Sprint anzuziehen, hält gut dagegen, merkt aber nach einigen Metern, dass er keine Chance gegen den Ecuadorianer hat. Somit gewinnt Narvaez bereits zum dritten Mal beim Giro d'Italia 2026.
2 km
2 km
Zwei Kilometer vor dem Ende scheint es klar zu sein, dass der Sieger der heutigen Etappe Mas oder Narvaez im Nachnamen heißt. Der Abstand zu den Verfolgern ist zwar nur noch 15 Sekunden, aber es sollte reichen.
5 km
5 km
Mas und Narvaez harmonieren gut. Noch eine kurze Welle steht ihnen auf dem Weg zum Etappenziel in Chiavari. Das Verfolgertrio ist allerdings mit 20 Sekunden Abstand nicht weit zurück. Bummeln dürfen sie auf gar keinen Fall.
8 km
8 km
Narvaez versucht in der Abfahrt bereits Mas etwas abzuhängen. Der Spanier bleibt aber noch dran. Bis zu den Verfolgern sind es nach wie vor 25 Sekunden. Es sieht sehr gut aus, dass Narvaez möglicherweise bereits den dritten Sieg bei dieser Italien-Rundfahrt einfahren kann.
13 km
13 km
Das Spitzenduo ist am RB-Kilometer angekommen und hat nun 25 Sekunden Vorsprung auf das erste Verfolgertrio mit Harper, Vlasov und Ulissi. Dahinter fahren einige Fahrer allein. Das Peloton hat aktuell drei Minuten Rückstand.
15 km
15 km
Harper schafft den Anschluss, aber kurz danach setzt Mas bereits die nächste Tempoverschärfung. Noch sind es 1,8 Kilometer bis zum Red-Bull-Kilometer. Damit liegt wieder ein Duo an der Spitze des Rennens.
16 km
16 km
Attacke von Enric Mas 3,5 Kilometer vor dem Gipfel. Sein spanisch sprechender Kollege Narvaez bleibt an ihm dran. Dahinter versuchen auch Harper und Vlasov noch, den Anschluss herzustellen. Für Crescioli und Ulissi scheint die Möglichkeit auf den Etappensieg dahin.
17 km
17 km
Scaroni versucht verzweifelt mit Barguil nochmals den Anschluss an die Spitzengruppe zu schaffen. Der Italiener hat nur noch 25 Sekunden Rückstand auf die Gruppe mit seinem Teamkollegen Ulissi, der keine Anstalten macht, seinem Teamkollegen und Kapitän zu helfen. Das Sextett starten den Anstieg zum RB-Kilometer.
21 km
21 km
Jonas Vingegaard wollte nichts dem Zufall überlassen und war im Peloton, das mit 2:30 Minuten Rückstand die Bergwertung erreicht hat, als Erster in die Abfahrt gegangen. Nun haben auch sie bald die schwere, technische Abfahrt beendet. Einmal geht es heute aber noch hoch, nämlich zum Red Bull Kilometer. 4,6 Kilometer mit 6,7 % im Schnitt stehen an.
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Fotocredit: Getty Images
28 km
28 km
Chris Harper rollt als Erster über die Bergwertung am Colle de Scioli (3. Kat.). Dahinter schafft es Crescioli auch nochmals, den Anschluss herzustellen. Scaroni kämpft weiter verbissen und liegt an der Kuppe nur knapp 30 Sekunden zurück.
29 km
29 km
Erneut ist es der Italiener Ulissi, der eine weitere Attacke setzt. Wirklich absetzen kann er sich allerdings nicht, denn Harper, Narvaez, Mas und Vlasov schaffen es, dranzubleiben. Noch geht es einen Kilometer berghoch bis zur Bergwertung. Das Peloton liegt zu diesem Zeitpunkt drei Minuten zurück.
31 km
31 km
Im ersten Teil dieser Kletterpassage zum Colle dei Scioli schafft Harper als Erster wieder den Anschluss an das Trio. Auch Mas, Barguil, Crescioli und Ulissi kommen heran. Damit haben wir erneut eine größere Gruppe an der Spitze des Rennens. Die gestürzten Scaroni, Van Eetvelt und Zana haben einiges an Zeit verloren und liegen einzeln fahrend mehr als 45 Sekunden zurück.
34 km
34 km
Durch dieses Tohuwabohu hat sich ein neues Führungstrio gebildet. Vlasov, Stuyven und Narvaez haben sich von den übrigen Kontrahenten abgesetzt. Jetzt beginnt allerdings der Anstieg. Ich bin mir sicher, dass hier noch einiges durcheinandergewürfelt wird.
38 km
38 km
Sturz am Ende der Abfahrt! Van Eetvelt, Zana und Scaroni sind zu Boden gegangen. Das sah schmerzhaft aus. Scaroni fliegt über den gestürzten Zana. Es scheint so, als ob alle drei das Rennen wieder aufgenommen haben.
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Siegchance adé: Van Eetvelt, Scaroni und Zana stürzen aus Spitzengruppe
Quelle: Eurosport
44 km
44 km
Vlasov und Styuven haben in der Abfahrt den Anschluss zur Spitzengruppe wiederhergestellt. Noch geht es ein paar Kilometer bergab. Danach folgt ein kurzes Flachstück und dann der schwerste Anstieg des Tages zum Colla dei Scioli (3. Kat.). 5,7 Kilometer mit 6,4 % im Schnitt bei Passagen mit bis zu 15 % müssen die Fahrer bewältigen. Ich bin mir sicher, dass hier neue Attacken lanciert werden.
52 km
52 km
Nach dieser Bergwertung wurde ein kurzes Plateau befahren. Kurz vor der Abfahrt forciert Barguil das Tempo und versucht sich so von seinen Mitstreitern abzusetzen. Dies gelingt dem Franzosen allerdings nicht.
59 km
59 km
Das Spitzentrio wurde von den Verfolgern wieder eingeholt. Damit sind an der Bergwertung wieder zehn Fahrer zusammen. Bais gewinnt erneut die Bergwertung und sammelt damit 18 Punkte im Kampf um das Bergtrikot. Der Abstand des Pelotons wächst weiter an und beträgt damit bereits 3:45 Minuten.
62 km
62 km
Narvaez, Harper und Mas sehen im Moment am stärksten aus, obwohl dem Ecuadorianer nach seiner beeindruckenden Attacke vor einigen Kilometern wohl am meisten zuzutrauen ist. Dieses Trio hat sich drei Kilometer vor der Abnahme der Bergwertung vom Rest der Ausreißer um 20 Sekunden abgesetzt. Das Peloton verliert unterdessen weiter an Zeit. Aktuell sind es schon mehr als drei Minuten. Mit nur 7:22 Minuten Rückstand von Harper in der Gesamtwertung könnten der Australier womöglich einige Plätze gutmachen.
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