Giro d'Italia - Narváez feiert im Ausreißerduell gegen Mas seinen dritten Etappensieg - Eulalio bleibt im Rosa Trikot

Jhonatan Narváez hat in Chiavari die 11. Etappe des Giro d'Italia gewonnen und damit seinen bereits dritten Tageserfolg bei dieser 109. Italien-Rundfahrt gefeiert. Der Ecuadorianische Meister setzte sich nach 195 schweren Kilometern durch die Berge der Cinque Terre im Ausreißerduell gegen den Spanier Enric Mas durch. Das Rosa Trikot behauptete der Portugiese Afonso Eulálio im Hauptfeld.

Narváez siegt erneut: Ecuadorianer gewinnt im Sprint gegen Mas

Quelle: Eurosport

Die Gesamtsiegskandidaten um den zweifachen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) und den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM) kamen zeitgleich mit Eulálio im ersten großen Feld an, so dass es innerhalb der Top 5 dieses Giros keine Verschiebungen gab.
Eulálio führt weiterhin mit 27 Sekunden Vorsprung auf Vingegaard und 1:57 Minuten vor Thymen Arensman (Netcompany-Ineos) den Giro an. Gall (+ 2:24) bleibt Vierter und Ben O'Connor (Jayco-AlUla / + 2:48) vor Red Bull-Bora-hansgrohes Jai Hindley (+ 3:06) Fünfter.
Narváez war am Ende im Sprintduell gegen Mas auf der Zielgeraden der klar Stärkere, gab aber zu, dass er zuvor bergauf zu leiden hatte: "Er ist klar stärker als ich in den Anstiegen", sagte der Ecuadorianer im Sieger-Interview. "Ich habe einfach versucht, in den Kletterpassagen zu überleben und dann mein Spiel zu spielen."
Das klappte und so sorgte der 29-Jährige für den bereits vierten Etappensieg seines Teams bei diesem Giro - obwohl man nach dem Sturz-Aus von Kapitän Adam Yates sowie Marc Soler uind Jay Vine seit der 3. Etappe nur noch zu fünft im Rennen ist.
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Narváez siegt erneut: Ecuadorianer gewinnt im Sprint gegen Mas

Quelle: Eurosport

Giro: Denz zeigt sich in Fluchtgruppe

Von Beginn an wurde die 11. Etappe mit Vollgas bestritten: Es dauerte lang, bis sich eine zwölfköpfige Ausreißergruppe um Nico Denz (Red Bull-Bora-hansgrohe) absetzen konnte - und selbst dann bauten die Spitzenreiter ihren Vorsprung aufs Hauptfeld bis La Spezia nach knapp 100 Kilometern zunächst nicht auf mehr als eine Minute aus.
Als es von dort in die Berge der Cinque Terre ging, sortierte sich das Rennen mit weiteren Angreifern, die aus dem Hauptfeld zur Spitze vorstießen - zunächst etwa Mas als Solist, dann Narváez mit einer weiteren Gruppe - neu. 17 Mann gingen so gemeinsam die letzten 75 Kilometer an und endlich ließ auch das Peloton locker.
Auf dem Weg ins Etappenfinale wurde die Spitzengruppe kontinuierlich kleiner und 38 Kilometer vor Schluss sorgte ein Fahrfehler von Lennert Van Eetvelt (Lotto-Intermarché) dafür, dass sowohl er als auch Christian Scaroni (XDS-Astana) und Filippo Zana (Soudal-Quick-Step) stürzten und zurückfielen.
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Siegchance adé: Van Eetvelt, Scaroni und Zana stürzen aus Spitzengruppe

Quelle: Eurosport

So kamen nur noch sechs Mann gemeinsam auf die letzten 20 Kilometer und an den Fuß der vier Kilometer langen, letzten Steigung des Tages, an deren Ende der Red Bull Kilometer wartete: Crescioli, Harper, Mas, Narváez, Ulissi und Vlasov.
Mas attackierte im Anstieg dann mehrmals und nur Narváez konnte immer beim Spanier am Hinterrad bleiben. Zu zweit kamen sie über die Kuppe und in der Abfahrt nach Chiavari versuchte der Ecuadorianische Meister, Mas abzuhängen.
Das aber gelang nicht und so kam es auf den leicht welligen sechs Schlusskilometern zum Duell - mit dem Trio Harper, Ulissi und Vlasov nur knapp 20 Sekunden dahinter noch immer auf Tuchfühlung. Im Sprint hatte Mas dann keine Chance gegen den explosiveren Südamerikaner.
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Giro-Strecke: Profil der 11. Etappe - eine Chance für die Ausreißer

Quelle: Eurosport


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