So lief die 8. Etappe des Giro d'Italia: Ausreißer dominieren Vollgas-Fahrt - Sieg an Jhonatan Narvaez und Team UAE
Giro d'Italia
8. Etappe | Wellige Etappe | Herren | 16.05.2026
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Von Jan Zesewitz
Update 16/05/2026 um 18:41 GMT+2 Uhr
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Im Kampf um die Gesamtwertung konnten tatsächlich Hindley (23. Platz) und Vingegaard (24. Platz) mit 1:51 Minuten Rückstand zwei Sekunden auf Eulalio, Pellizzari und Gall herausholen. Zudem schob sich Christian Scaroni mit Platz sechs auf die vierte Position vor. Hier die Top fünf in der Gesamtwertung im Überblick:
1. Afonso Eulalio (Bahrain - Victorious)
2. Jonas Vingegaard (Visma - Lease a Bike) + 3:15
3. Felix Gall (Decathlon - CMA CGM) + 3:34
4. Christian Scaronin (XDS - Astana) + 4:18
5. Jai Hindley (Red Bull - Bora - hansgrohe) + 4:23
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Bärenstark beim harten Finish: Narváez macht UAE glücklich
Quelle: Eurosport
Den dritten Platz holte zuvor aber Martin Tjotta (Uno-X Mobility) mit 42 Sekunden Rückstand. Vierte wurde Thomas Guillermo Silva (XDS - Astana) knapp vor Lorenzo Milesi (Movistar). Sie hatten 44 Sekunden Rückstand auf den Sieger.
In der Gruppe der Klassementfahrer hat Eulalio noch eine Attacke am letzten Kilometer gesetzt, doch am Ende könnten Hindley und Vingegaard womöglich zwei Sekunden auf den Rest herausgeholt haben.
Narvaéz erreicht die Zielgerade und hat genügend Vorsprung auf Leknessund, um den zweiten Sieg für ihn und den bereits dritten für das von Stürzen geplagte UAE-Team einzufahren. Am Ende gewinnt er 32 Sekunden vor dem Norweger.
2 km
2 km
Narváez kann in diesem unfassbar steilen Abschnitt den Abstand noch etwas vergrößern. Mittlerweile sind es 25 Sekunden, die er vor dem Norweger liegt. Auch die Klassementfahrer haben diesen Abschnitt nun erreicht. Es wird interessant sein, ob hier jemand attackiert.
4 km
4 km
Noch 4 Kilometer trennen Narváez vom zweiten Etappensieg bei diesem Giro, allerdings ein sehr schwerer Schlussanstieg mit bis zu 22 % Steigung. Normalerweise sollte er sich diesen Triumph nicht mehr nehmen lassen.
7 km
7 km
18 % hat die Steigung im letzten Teil. Narváez erreicht die Bergwertung und hat nun bereits 15 Sekunden Vorsprung auf Leknessund. Bjerg liegt wohl knapp 25 Sekunden zurück. Die restlichen Verfolger haben zwei Minuten Abstand auf den Ecuadorianer.
10 km
10 km
Jetzt versucht Narváez bereits am Capodarco den Unterschied zu machen. Wenige Meter konnte er bereits zwischen sich und Leknessund schieben, doch der Norweger versucht, das Hinterrad nochmals zu erreichen.
12 km
12 km
Noch zwei Anstiege warten auf die Fahrer. Der Anstieg zum Capodarco, bereits in der Nähe des Ziels, beginnt in wenigen Kilometern. 3,7 Kilometer mit 5,8 % im Schnitt warten auf die Fahrer. Ein Berg, der auch schon oft Teil von Tirreno - Adriatico war, wie zum Beispiel im Jahre 2017, als hier Peter Sagan gewann. Danach gibt es nochmal eine kurze Abfahrt und dann den Schlussanstieg nach Fermo, wo am Ende noch jede Menge Kopfsteinpflaster wartet.
17 km
17 km
Es wird immer wahrscheinlicher, dass der Etappensieger heute aus dem Spitzentrio kommt, denn wer auch immer es versucht, kommt und kommt nicht näher ran. Eine Minute liegt Romo nun zurück. Die Gruppe folgt mit 1:20 Minuten Rückstand.
23 km
23 km
Das Spitzentrio erreicht den Red Bull Kilometer. Bjerg fährt hier vor Leknessund und Narváez über die Linie. Sehr beeindruckend, was der Däne hier für seinen Teamkollegen abliefert. 45 Sekunden liegt Romo dahinter. Die Gruppe folgt wenige Sekunden dahinter.
26 km
26 km
Bahrain Victorious hat im Peloton nun die Tempoarbeit übernommen. Sie wollen den Abstand etwas verringern, denn es ist ganz klar, dass sie so lange wie möglich mit Eulalio in Rosa bleiben wollen.
30 km
30 km
Ein kurzer Blick auf das Spitzentrio, welches weiterhin fast eine Minute vor der großen Verfolgergruppe liegt. Mit Javier Romo (Movistar) versucht es nun ein weiterer Fahrer alleine den Anschluss zu schaffen.
36 km
36 km
Das Spitzentrio erreicht die Bergwertung am Monterubbiano. Nárvaez holt sich als Sieger drei Punkte, die aber nicht unbedingt wichtig sind. Das UAE-Team möchte heute bereits den dritten Etappensieg bei diesem Giro einfahren.
38 km
38 km
Gianmarco Garofli (Soudal - Quick-Step) - ebenfalls in den Marken aufgewachsen - versucht auf diesem Anstieg alleine den Anschluss zur Spitzengruppe zu schaffen. Das gelingt ihm aber nicht. Dahinter versuchen sich weitere Fahrer von der Verfolgergruppe etwas abzusetzen.
40 km
40 km
Mit dem Monterubbiano beginnt in diesem Moment bereits der nächste Anstieg in den Marken, der Region Italiens, die Giulio Pellizzari wohl am besten kennt, denn er ist nur wenige Kilometer nördlich vom Etappenzielort Fermo aufgewachsen. Hier ein kurzer Rückblick auf seinen gestrigen Tag.
43 km
43 km
Die Bergwertung am Montefiore dell'Aso ging an Mikkel Bjerg. Er gewinnt neun Punkte vor seinem Teamkollegen Narváez und Leknessund, die vier bzw. zwei Punkte sammelten. Inzwischen können wir auch berichten, dass die Verfolgergruppe nochmals deutlich größer geworden ist. Insgesamt sind es knapp 40 Mann, die aktuell eine Minute vor dem Peloton und eine Minute hinter der Spitze fahren. Bestplatzierter in der Gesamtwertung ist hier Christian Scaroni (XDS - Astana) mit 5:23 Rückstand auf Afonso Eulalio (Bahrain Victorious).
49 km
49 km
Ich habe von vielen Attacken bereits berichtet, und es geht auch immer noch so weiter. Wir erleben eine sehr unübersichtliche Etappe. Aktuell versucht Andrea Mifsud (Polti - Visit Malta) sich dem Spitzentrio zu nähern, wird von der Verfolgergruppe aber wieder eingeholt. Das Peloton hat das Tempo nun etwas herausgenommen. Damit könnte es jetzt endgültig ein Tag für die Ausreißer werden.
52 km
52 km
Visma - Lease a Bike hat im Peloton wiederum die Führungsarbeit übernommen. In diesem Anstieg halten sie den Abstand zur Spitze bei 1:20 Minuten. Die große Verfolgergruppe hat etwa 40 Sekunden Vorsprung zu Vingegaard & Co.
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Giro-Strecke: Profil der 9. Etappe - vom Meer zur Bergankuft
Quelle: Eurosport