Giro d'Italia: Jhonatan Narváez gewinnt 8. Etappe als Solist - neuer Ausreißer-Coup von Team UAE auf Vollgas-Etappe

Jhonatan Narváez hat auf der 8. Etappe des Giro d'Italia den bereits dritten Sieg für Team UAE geholt. Der Ecuadorianer siegte nach 156 Kilometern von Chieti nach Fermo als Solist und konnte bei dieser Italien-Rundfahrt bereits zum zweiten Mal jubeln. Am Ende einer mit extrem hohen Tempo gefahrenen Etappe ließ Narváez bergan seinen letzten Begleiter Andreas Leknessund (Norwegen/Uno X) stehen.

Highlights: Attacken-Festival an der Adria mit UAE-Krönung

Quelle: Eurosport

Im Rosa Trikot der Gesamtwertung bleibt einen weiteren Tag der Portugiese Afonso Eulalio (Bahrain). Jonas Vingegaard (Visma) machte gemeinsam mit dem Australier Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe) in der Rampe zum Ziel zwei Sekunden auf die anderen Favoriten gut. Der Österreicher Felix Gall (Décathlon) blieb aber Dritter hinter dem Dänen, 19 Sekunden trennen die beiden nun.
Mann des Tages war auf der 8. Etappe der Däne Mikkel Bjerg - der Teamkollege von Narvaez hatte in einem Ausreißertrio mustergültige Tempoarbeit für seinen Mannschaftskameraden geleistet und so eine große Verfolgergruppe auf Distanz gehalten.
Das Trio hatte sich erst nach 80 Kilometern nach einer mit Höchsttempo gefahrenen Etappe lösen können, zuvor waren alle der zahllosen Attacken erfolglos geblieben. Mit über 50 km/h wurden die ersten beiden Rennstunden entlang der Adria absolviert - und das bei teils massivem Gegenwind. Im Finale waren vier kürzere Bergwertungen zu bewältigen, deren vorletzte Narvaez zur entscheidenden Attacke nutzte.
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Bärenstark beim harten Finish: Narváez macht UAE glücklich

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Giro: UAE holt dritten Etappensieg

Team UAE setzte damit seine Erfolgsserie fort, drei der letzten fünf Etappen gewann der Rennstall: Nach dem Sturz-Aus seiner drei Kapitäne Adam Yates, Marc Soler und Jay Vine wurde der Fokus erfolgreich auf Tagessiege der verbliebenen Fahrer gelegt.
"Das ist wichtig für mich, gerade nach der Verletzung im Januar. Wir sind nur zu fünft, aber wir spielen unsere Karten gut aus", freute sich Narváez im Ziel.
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Voigt erklärt UAE-Strategie: Das macht die Erfolge so besonders

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Bester Deutscher war am Samstag Ben Zwiehoff (Red Bull-Bora-hansgrohe) als 62. mit 5:10 Minuten Rückstand auf den Sieger. In der Gesamtwertung ist Florian Stork (Tudor) nun 53. (+35:22).
Am Sonntag steht auf der 9. Etappe die nächste Bergankunft des Rennens an, am Schlussanstieg der 1. Kategorie werden sich die Anwärter auf den Gesamtsieg das nächste Duell liefern und auch das Rosa Trikot könnte wechseln.
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Giro-Strecke: Profil der 9. Etappe - vom Meer zur Bergankuft

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