Jonas Vingegaard verrät: "Hatte bei Giro d'Italia mit Krankheit zu kämpfen" - Topfavorit bei Bergankunft angeschlagen
Jonas Vingegaard ist auch nach 12 der 21 Etappen des Giro d'Italia der Topfavorit auf den Gesamtsieg der Italien-Rundfahrt in Rom. Nur 33 Sekunden trennen ihn vom Rosa Trikot, das Überraschungsmann Afonso Eulálio trägt, während seine Verfolger um Felix Gall schon mindestens anderthalb Minuten hinter dem Dänen liegen. Doch ein dreiwöchiges Rennen steckt voller Unwägbarkeiten und Risiken.
Vingegaard scherzt über Versteck-Plan: "Will in die Fluchtgruppe"
Quelle: Eurosport
Das Fahrerfeld des Giro 2026 kämpft schon seit dem Start in Bulgarien mit Krankheitsproblemen, besonders das Lotto-Team um Sprintstar Arnaud de Lie hatte anfangs damit zu kämpfen und erschien nur mit reduziertem Aufgebot auf der Bühne der Teampräsentation.
Symptome von Magen-/Darmerkrankungen plagten im weiteren Verlauf der Etappen etliche Profis und spielten bei einigen Aufgaben zumindest teilweise eine Rolle.
Nun gestand Vingegaard, dass auch er selbst und sein Visma-Team betroffen waren. "Ja, wir hatten auch damit zu tun", gestand der 29-Jährige am Eurosport-Mikrofon, "aber es ist schon wieder besser und sollte kein Hindernis mehr sein".
Er selbst habe sei auch ein wenig angeschlagen gewesen, verriet Vingegaard. Dies sei aber noch vor dem Ruhetag gewesen, entsprechend dürfte es seine Leistung im Zeitfahren auf der 10. Etappe nicht beeinflusst haben. Die Krankheit könnte aber eventuell eine Erklärung sein, warum der Topkletterer im Finale der 9. Etappe der Attacke von Gall nur folgte und minutenlang lediglich am Hinterrad blieb: Erst auf dem Schlusskilometer zog er am Österreicher vorbei und holte sich seinen zweiten Etappensieg.
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Highlights: Qual für Sprinter und Jubel nach mutiger Solo-Attacke
Quelle: Eurosport
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