Katalonien-Rundfahrt 2025: Ethan Vernon gewinnt die zweite Etappe nach Figueres im Sprint vor Kaden Groves

Ethan Vernon (Israel-Premier Tech) hat die 2. Etappe der Katalonien-Rundfahrt (2.UWT) im Massensprint gewonnen. Der Brite setzte sich in einem langen, leicht ansteigenden Sprint knapp vor dem Sieger des Vortags, Matthew Brennan (Visma-Lease a Bike) und dem Topfavoriten Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck durch. Durch seinen zweiten Platz verteidigt Brennan die Gesamtführung der Rundfahrt.

Vernon fängt Groves noch ab und gewinnt im Sprint

Quelle: Eurosport

Nachdem der Auftakt der Katalonien-Rundfahrt im Regen versank, blieb es auf dem zweiten Teilstück trocken. 15 Grad machten das Radfahren dazu recht angenehm. Die ersten Nutznießer dieser Bedingungen waren Calum Johnston (Caja Rural-Seguros RGA), Diego Uriarte (Kern-Pharma) und Danny van der Tuuk (Euskaltel-Euskadi) im Bergtrikot.
Sie schafften es mit maximal vier Minuten Vorsprung über den ersten der zwei kategorisierten Anstiege des Tages, die drei Punkte für die 3. Kategorie sicherte sich dort van der Tuuk.
Vor dem Gipfel des kurz darauffolgenden Anstieges der 1. Kategorie war das Feld aber bereits bis auf ein paar Sekunden an der Gruppe dran, Mario Aparicio (Burgos-Burpellet-BH) nutzte das, überbrückte die kleine Lücke und sicherte sich oben zehn Punkte, van der Tuuk aber noch acht.
In der Abfahrt machte das Feld dann auch die letzten Sekunden gut und schloss rechtzeitig zum Zwischensprint das Loch zu Uriarte, der sich als Letzter an der Spitze behauptet hatte. Dort sammelte Juan Ayuso (UAE-Emirates-XRG) drei Sekunden ein, weil Jan Tratnik (Red Bull-Bora-hansgrohe) den Sprint für Primoz Roglic zwar anfuhr, doch der Kapitän nicht am Rad blieb.

Vernon nutzt Chance - trotz des weiteren Weges

Es blieb auch in der Folge unruhig, weil nach einer Windkantensituation für einige Kilometer lang bis zu 30 Sekunden zwischen zwei großen Gruppen lag. 45 Kilometer vor dem Ziel war der Spuk aber wieder vorbei. Und bis auf wenige Ausnahmen in Form kleiner Attacken blieb es bis ins Ziel dann auch ruhig.
Die letzten Kilometer waren dann mit weit über 55 km/h bei Rückenwind extrem schnell und deshalb nicht mehr dafür geeignet, den Massensprint zu verhindern. Und so fiel die Entscheidung auf der bis zu vier Prozent steilen Zielgeraden, auf der Vernon trotz des weitesten Weges die Nase vorn hatte.
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Vernon düpiert Groves, Brennan erneut stark - Highlights

Quelle: Eurosport


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