Tour de Langkawi: Aaron Gate gewinnt letzte Etappe nach "Katz und Maus"-Spiel - Delbove rettet Gesamtsieg ins Ziel

Aaron Gate (XDS-Astana) hat die 8. und letzte Etappe der Tour de Langkawi von Tangkak nach Kuala Lumpur über 180 Kilometer gewonnen. Er setzte sich im Finale aus der Favoritengruppe ab und schlug aus der Zielgeraden Aivaras Mikutis (Tudor) und Nil Gimeno (Kern Pharma), der zur Gruppe des Tages gehört hatte. Joris Delbove (TotalEnergies) geriet auf den letzten 30 Kilometern der Etappe unter Druck.

Gate kocht Mikutis auf letzter Etappe noch ab

Quelle: Eurosport

Dabei verlor er zeitweise sogar den Anschluss an seine direkten Konkurrenten.
Letztendlich konnte er seine Gesamtführung aber verteidigen und die Rundfahrt mit drei Sekunden Vorsprung auf Anders Johannessen (Uno-X Mobility) gewinnen.
Das Podium komplettierte Yannis Voisard (Tudor) vor Nicolas Vinokourov (XDS-Astana) und Cedrik Christophersen (Unibet - Tietema Rockets).
Dessen Teamkollege, der als Gesamtvierter ins Rennen gegangene Adrien Maire, musste die Rundfahrt krank verlassen.

Gate freut sich über "50-prozentige Erfolgsquote"

Für Gate war es bereits der vierte Saisonsieg. "Aber meine Beine tun jetzt weh, das war ein hartes Finale", gab der 34-Jährige zu. "Ziel A war es, Nico aufs Podium zu kriegen. Aber am Ende musste ich dann einfach meine eigene Chance mit beiden Händen ergreifen", so Gate, dessen Teamkollege Vinokourov den Sprung aufs Podest verpasst hatte.
Über die Enttäuschung konnte er sich mit seinem eigenen Erfolg hinwegtrösten. "Immerhin haben wir so eine 50-prozentige Erfolgsquote", lachte er.
Um die zu erreichen, musste er auf den letzten vier Kilometern alles auf alles setzen, um den letzten verbliebenen Ausreißer, Gimeno, noch einzuholen. "Er war eine schöne Karotte. Ich hatte ihn im Finale vor der Nase und ich wusste nicht, ob ich ihn noch würde einholen können", so Gate, der noch Mikutis am Hinterrad hat.
"Mit ihm habe ich ein wenig Katz und Maus gespielt. Er wollte nicht mitführen und sagte, dass er nicht sprinten würde. Aber den Trick kenne ich", erklärte der XDS-Profi, der auf dem letzten Kilometer tatsächlich vom Litauer angegriffen wurde.
"Da zählte dann nur noch meine Willenskraft. Ich habe den Kopf runtergenommen und ihn auf den letzten 100 Metern eingeholt."
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Quelle: Eurosport


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