Max Walscheid (Neuwied/Qhubeka Assos), als stärkster Martin-Kontrahent gehandelt, musste sich mit Rang drei (37:35) vor dem Kölner Nils Politt (Bora-hansgrohe/37:49) begnügen. Martin hatte 2010 seinen ersten Titel gewonnen, nach einem Intermezzo von Bert Grabsch gewann er ab 2012 nun neunmal in Serie. Im vergangenen Jahr wurden bei der aufgrund der Pandemie verkürzten DM nur die Straßenrennen ausgetragen.
Bei den Frauen hatte sich zuvor die frühere Weltmeisterin Lisa Brennauer zum vierten Mal den Titel im Einzelzeitfahren geholt. Die 33-Jährige aus Kempten setzte sich über ebenfalls 30,5 km in 40:33 Minuten souverän vor Titelverteidigerin Lisa Klein (Saarbrücken/41:04) durch. Dritte wurde Hannah Ludwig (Heidelberg/41:34).
"Es war echt schwer, ein sehr anspruchsvoller Kurs und ganz schön schwer, seinen Rhythmus zu finden. Auch die Länge war schwer und die Wellen ständig rauf und runter, da musste man sich schon eine ganz schön gute Strategie zurechtlegen", sagte Brennauer bei radsport-news.com.
Radsport
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Klein hatte 2019 in Spremberg gesiegt, im vergangenen Jahr wurden bei der aufgrund der Pandemie verkürzten DM nur die Straßenrennen ausgetragen. Brennauer hatte zuvor 2013, 2014 und 2018 gewonnen. Am Sonntag stehen rund um Stuttgart die anspruchsvollen Straßenrennen an.
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(SID)

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