Degenkolb, der 2018 seinen bislang einzigen Tour-Etappensieg holte und im Vorjahr nach einem Sturz auf der ersten Etappe aufgeben musste, reagierte enttäuscht: "Gerade nach dem so unglücklichen, verletzungsbedingten Aus im letzten Jahr war meine ganze Vorbereitung darauf ausgerichtet, Revanche zu nehmen", sagte er in einem Statement: "Umso trauriger bin ich darüber, die Chance dafür zumindest in diesem Jahr zu verpassen."
Mehr Grund zur Freude hatte Greipel, der in dieser Saison erstmals seit Januar 2019 wieder Etappen gewonnen hatte, bei der Mallorca Challenge und der Andalusien-Rundfahrt. Bei der Tour steht ihm unter anderem Zabel zur Seite. Der viermalige Gesamtsieger Chris Froome (36) kehrt wie Zabel nach zweijähriger Abstinenz zurück.
Kluge ist bei Lotto Soudal wie in den vergangenen beiden Jahren als Anfahrer von Sprinter Caleb Ewan vorgesehen. Anfang Juni war der zweimalige Madison-Weltmeister vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für die Bahnradwettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Tokio nominiert worden. Dort gilt Kluge als Medaillenkandidat.
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Ebenfalls bei der Tour dabei sein wird der Vierte von 2019, Emanuel Buchmann. Sprinter Pascal Ackermann war dagegen zu seiner großen Enttäuschung nicht nominiert worden. Maximilian Schachmann richtet seine Konzentration auf die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August). Das Trio fährt für den deutschen Rennstall Bora-hansgrohe.
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(SID)

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