Eurosport
Remco Evenepoel feiert Comeback bei Lombardei-Rundfahrt: "Mein Körper hat ein bisschen gezittert"
Von
Publiziert 09/10/2021 um 20:38 GMT+2 Uhr
Ein Jahr nach dem schweren Sturz bei der Lombardei-Rundfahrt ist Remco Evenepoel am Samstag zum Klassiker zurückgekehrt und hat über das Gefühl in jener Abfahrt gesprochen: "Mein Körper hat ein bisschen gezittert." Am 15. August letzten Jahres war Evenepoel schwer gestürzt und von einer Brücke gefallen. Dabei zog sich der damals 20-Jährige einen Beckenbruch und eine Lungenquetschung zu.
Remco Evenepoel ein Jahr nach seinem schweren Sturz wieder zurück bei der Lombardei-Rundfahrt
Fotocredit: Getty Images
Mit dem Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt 2021 hatte der Belgier Evenepoel nichts zu tun. Dafür wurde er schon zu früh am Berg abgehängt und sagt im Nachhinein: "Ich hatte für fünf Minuten schlechte Beine. Die erste Gruppe war am Anstieg am Ende noch in Reichweite, ich habe sie noch vor mir fahren sehen, aber sie war dann letztlich zu schnell."
Dies sei aber "nicht so schlimm", denn für den 21-Jährigen ging es heute eher darum das Rennen mit einem guten Gefühl zu beenden. Letztes Jahr ereignete sich bei der gleichen Rundfahrt auf der gleichen Strecke ein schrecklicher Unfall, als Evenepoel über eine Brücke stürzte und schwere Verletzungen erlitt. “Ich möchte die schlimmen Erinnerungen vom letzten Jahr auslöschen“, sagte er im Vorfeld des Rennens.
Evenepoel selbst schaut noch etwas mulmig auf den Tag zurück: "Hier wieder Rennen zu fahren nach meinem schweren Sturz, fühlte sich seltsam an. Mein Körper hat ein bisschen gezittert."
Der Belgier hatte sich "in den ersten Abfahrten nicht wohlgefühlt". Dies sei jedoch im Laufe des Rennens immer besser geworden und Evenepoel war am Ende froh sicher das Ziel erreicht zu haben und dabei sogar noch in die Top 20 (Rang 19) gefahren zu sein.
Das könnte Dich auch interessieren: Historischer Triumph: Pogacar macht's wie Merckx
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung