Mit dem Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt 2021 hatte der Belgier Evenepoel nichts zu tun. Dafür wurde er schon zu früh am Berg abgehängt und sagt im Nachhinein: "Ich hatte für fünf Minuten schlechte Beine. Die erste Gruppe war am Anstieg am Ende noch in Reichweite, ich habe sie noch vor mir fahren sehen, aber sie war dann letztlich zu schnell."
Dies sei aber "nicht so schlimm", denn für den 21-Jährigen ging es heute eher darum das Rennen mit einem guten Gefühl zu beenden. Letztes Jahr ereignete sich bei der gleichen Rundfahrt auf der gleichen Strecke ein schrecklicher Unfall, als Evenepoel über eine Brücke stürzte und schwere Verletzungen erlitt. “Ich möchte die schlimmen Erinnerungen vom letzten Jahr auslöschen“, sagte er im Vorfeld des Rennens.
Evenepoel selbst schaut noch etwas mulmig auf den Tag zurück: "Hier wieder Rennen zu fahren nach meinem schweren Sturz, fühlte sich seltsam an. Mein Körper hat ein bisschen gezittert."
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Der Belgier hatte sich "in den ersten Abfahrten nicht wohlgefühlt". Dies sei jedoch im Laufe des Rennens immer besser geworden und Evenepoel war am Ende froh sicher das Ziel erreicht zu haben und dabei sogar noch in die Top 20 (Rang 19) gefahren zu sein.
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Fürchterlicher Sturz in der Abfahrt: Evenepoel fällt von einer Brücke

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