Nächste Show von Tadej Pogacar: Weltmeister trimphiert bei Il Lombardia vor Remco Evenepoel nach 48-Kilometer-Solo
VonJan Zesewitz
Update 12/10/2024 um 18:02 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar hat auch die Lombardei-Rundfahrt mit einem langen Solo souverän gewonnen. Der Weltmeister attackierte 48,5 Kilometer vor dem Ziel - und keiner seiner Konkurrenten konnte ihm folgen. Zum vierten Mal in Folge triumphierte der Slowene damit beim letzten Radsport-Monument des Jahres. Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel wurde mit 3:15 Minuten Rückstand Zweiter.
Evenepoel ohne Chance gegen Pogacar: Highlights von Il Lombardia
Quelle: Eurosport
Der Sieg für Pogacar ist historisch. Mit dem vierten Sieg in Folge beim Rennen der fallenden Blätter zieht er mit der historischen Bestmarke von Fausto Coppi gleich - insgesamt gelangen dem "Campionissimo" allerdings fünf Siege in der Lombardei.
Mit dem 25. Saisonsieg zieht er außerdem mit der Bestmarke dieses Jahrhunderts vom italienischen Sprintstar Alessandro Petacchi aus dem Jahr 2005 gleich.
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Vierter Lombardei-Triumph in Serie: Pogacar schreibt Geschichte
Quelle: Eurosport
Mit einem Sieg bei zwei Monumenten in einem Jahr - Pogacar gewann auch Lüttich-Bastogne-Lüttich - und dem Double aus Gesamtsiegen beim Giro d'Italia und der Tour de France plus dem Weltmeistertitel erreicht der 26-Jährige neue Sphären. Nicht einmal Eddy Merckx gelang eine solche Kombination.
"Jeder Sieg ist besonders, auch dieser", sagte der Triumphator im Ziel. "Wir haben einen sehr guten Job gemacht und ich bin sehr glücklich, dass ich diesen Sieg für das Team einfahren konnte. Der Plan ging heute genau auf. Ich wusste, dass ich eine gute Chance habe, wenn ich am Sormano etwas Vorsprung habe. Das Rennen ist so hart, dass man auf den letzten 40 Kilometern ohnehin Mann gegen Mann fährt."
Das Team UAE Team Emirates hielt das Tempo von Beginn an hoch und kontrollierte den Abstand einer zunächst 22-köpfigen Spitzengruppe. Der Vorsprung sank zum schwierigsten Anstieg des Tages, dem Colma di Sormano, auf unter eine Minute. Dann attackierte Pogacar und niemand konnte folgen.
Evenepoel als Solist in der Verfolgung
Evenepoel verfolgte den Slowenen zunächst gemeinsam mit Lennart van Eetvelt und Enric Mas, löste sich dann aber von seinen Begleitern.
Der Abstand zu Pogacar wuchs allerdings weiter an. Der Dominator des Jahres erreichte das Ziel mit 3:15 Minuten Vorsprung auf Evenepoel und 4:30 Minuten auf die weiteren Verfolger, deren Gruppe im Finale wieder größer wurde. Dritter wurde schließlich Giulio Ciccone.
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Bester Deutscher in Como war Georg Zimmermann als 19. mit knapp acht Minuten Rückstand.
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Pogacar unwiderstehlich: Attacke 48 Kilometer vor dem Ziel
Quelle: Eurosport
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