Lüttich - Bastogne - Lüttich: Hobbyradfahrer sorgt für Aufregung bei Frauenrennen - Radsport-Experten verurteilen Aktion als "despektierlich"
VonJan Zesewitz
Update 27/04/2025 um 22:18 GMT+2 Uhr
Kuriose Szene beim Frauenrennen von Lüttich - Bastogne - Lüttich: Antonia Niedermaier und Pauliena Rooijakkers sind gut 30 Kilometer vor dem Ziel an der Spitze, als sich ihnen ein dritter Fahrer anschließt - ein Hobbyfahrer, der vom Streckenrand losfuhr und sich bei den Frauen in den Windschatten hängte. "Das geht gar nicht", sagte Eurosport-Kommentator Christian Lichtenberg.
"Geht gar nicht!" Hobbyfahrer mischt sich ins Frauenrennen
Quelle: Eurosport
"Das ist derart despektierlich, das passt einfach nicht zum Sport", sagte der erzürnte Experte über die Szene. Auch die beiden Profifahrerinnen blickten sich verdutzt nach dem ungebetenen Gast um.
Ein Streckenmarschall reagierte schnell und zwang den Hobbyfahrer zum Verlassen der Strecke. Sein vermeintlich ruhmvoller - tatsächlich nur respektloser - Auftritt war somit von kurzer Dauer.
Lichtenberg richtete sich im Anschluss noch einmal an alle "Hobby-Antilopen", vor allem Männer, die meinen würden, mit den Frauen in diesem Rennen mithalten zu können.
"Das hat locker Kontinental-Niveau, was die Frauen da leisten", sagte er. "Da braucht man nicht als Halbstarker meinen, da mitfahren zu können. Die Frauen sind seit 120 Kilometern unterwegs und er fährt da für drei Minuten mit."
Kommentator Gerhard Leinauer schloss die Szene folgerichtig: "Darum werden wir das auch jetzt nicht weiter kommentieren. Aus Prinzip."
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Quelle: Eurosport
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