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Lüttich-Bastogne-Lüttich: Remco Evenepoel triumphiert, Julian Alaphilippe und Ilan Van Wilder verletzt
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Publiziert 24/04/2022 um 16:45 GMT+2 Uhr
Der Belgier Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) hat mit einem Soloritt auf den letzten Kilometern die 108. Ausgabe von Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen. Es war der zweite Sieg des 22-Jährigen bei einem großen Eintagesklassiker nach der Clásica San Sebastian 2019. Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Massensturz, bei dem sich Julian Alaphilippe und Ilan Van Wilder verletzten.
Evenepoel mit Solo zum Sieg - Massensturz überschattet Klassiker
Quelle: Eurosport
Remco Evenepoel entschied den Ardennenklassiker nach 257,2 Kilometern mit Start und Ziel in Lüttich nach einer Attacke an der Redoute rund 30 Kilometer vor dem Ziel für sich und sicherte sich erstmals den Sieg bei einem der fünf Monumente.
Gleich um mehr als 25 Minuten war die Austragung 2022 schneller als die des Vorjahres und damit die zweitschnellste Auflage des ältesten Eintagesrennens der Welt überhaupt.
48 Sekunden hinter Evenepoel schnappte sich sein Landsmann Quinten Hermans (Intermarché - Wanty - Gobert) im Sprint der ersten Verfolger sensationell den zweiten Platz vor Wout Van Aert (Jumbo - Visma), der damit das belgische Podium komplettierte.
Auf den Plätzen vier und fünf folgten die Kolumbianer Daniel Martinez (EF Education - EasyPost) und Sergio Higuita (Bora - hansgrohe).
Evenepoel fassungslos: "Es ist verrückt"
"Es ist verrückt. Mein allererster Start in Lüttich und ich gewinne", sagte Evenepoel, der sich vor den letzten 30 der insgesamt 257 Kilometer davonmachte und nach gut sechs Stunden 48 Sekunden Vorsprung hatte.
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Belgischer Feiertag - die Ziel-Passage bei Lüttich-Bastogne-Lüttich
Quelle: Eurosport
"Heute war mein bester Tag auf dem Rad überhaupt", war der Sieger fassungslos. "Es war fantastisch, aber schwer. Allein im Gegenwind habe ich mich schwergetan, aber ich denke heute haben alle gelitten, es war ein schweres Rennen."
Hinter dem Belgier Dylan Teuns (Bahrain Victorious) belegte der viermalige Doyenne-Gewinner Alejandro Valverde (Movistar) bei seiner letzten Teilnahme den siebten Platz, der Schweizer Marc Hirschi (UAE Team Emirates) wurde zeitgleich Neunter.
Als bester deutscher Profi belegte der Freiburger Simon Geschke (Cofidis / +4:34) Rang 35.
Massensturz überschattet Ardennenklassiker
Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Massensturz rund 60 Kilometer vor dem Ziel, bei dem sich unter anderem Evenepoels Teamkollegen Julian Alaphilippe und Ilan Van Wilder schwer verletzten. Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
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Schockmoment - schwerer Massensturz überschattet Klassiker
Quelle: Eurosport
"Bei dem Vorfall erlitt Ilan leider einen gebrochenen Kiefer, als es 62 Kilometer vor dem Ziel zu einer Massenkarambolage in der Mitte des Feldes kam", gab das Team Quick-Step Alpha Vinyl wenige Stunden nach dem Rennen bekannt.
Alaphilippe habe sich bei dem Massensturz "zwei gebrochene Rippen, ein gebrochenes Schulterblatt und einen Hämopneumothorax" zugezogen. "Sein Zustand ist stabil, er muss aber zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben", heißt es in der Mitteilung weiter.
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(mit SID)
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Überglücklicher Evenepoel: "Der beste Tag meines Lebens"
Quelle: Eurosport
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