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Marco Pantanis Todesursache wird erneut ermittelt - Zeugenaussagen lassen aufhorchen
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Publiziert 22/11/2021 um 16:47 GMT+1 Uhr
Im Fall Marco Pantani sorgen neue Zeugenaussagen für eine erneute Ermittlung der Todesursache. Der Radsportstar starb 2004 an einer Überdosis, damals konnte keine Fremdeinwirkung festgestellt werden. 2004 und auch 2016 fanden schon Ermittlungen statt, eine Mordtheorie sei damals jedoch nur "reine Fantasie" gewesen. Nun ermittelt die italienische Staatsanwaltschaft ein weiteres Mal - wegen Mordes.
Die Ermittlungen um Marco Pantanis Tod im Jahre 2004 wurden neu aufgerollt
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Die Ermittlungen um den Tod des Radsportstars Marco Pantani sind weiterhin nicht endgültig abgeschlossen.
Nach zwei staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sei man zuvor klar zum Entschluss kommen, dass Pantani nicht durch Fremdeinwirkung starb.
Zeugenaussagen seines früheren Dealers lassen den Fall aber in einem neuen Licht erscheinen. "Marco wurde umgebracht. Ich kannte ihn fünf, sechs Monate vor seinem Tod und er wirkte auf mich nicht wie jemand, der sich umbringen wollte", sagte er in einer Parlamentsanhörung Anfang 2020. Nun wurden diese Aussagen der Staatsanwaltschaft übergeben und die Mordermittlungen gegen unbekannt aufgenommen.
Laut Pantanis Dealer habe der frühere Tour-de-France-Gewinner die Wahrheit über die Vorfälle 1999 in Madonna di Campiglio rausfinden wollen. Dort war Pantani nämlich aufgrund eines auffälligen Dopingbefunds vom Giro d'Italia ausgeschlossen worden, hatte aber mehrmals seine Unschuld beteuert.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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