Eigentlich wollte Quick-Step-Teamchef Patrick Lefevere beim Sechstagerennen von Gent einen neuen Vertrag mit dem Briten unter Dach und Fach bringen. "Es geht mir auf die Nerven, dass es sich so lange hinzieht“, sagte er am Rande des Events gegenüber "Het Laatste Nieuws".
Grundsätzlich haben beide Seiten daran Interesse, auch in der neuen Saison zusammenzuarbeiten. "Ich weiß, dass er das auch will. Jedes Mal, wenn er jemanden aus dem Team spricht, fragt er, was ich gesagt habe", verriet Lefevere.
Doch nun hatten Lefevere und Cavendish keine Gelegenheit, nochmal miteinander zu reden. Der Brite stürzte am letzten Tag des Rennens so schwer, dass er direkt ins Krankenhaus musste.
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Finanzielle Details standen einer Vertragsverlängerung bisher im Weg, so Lefevere. Während Cavendish ein höheres Grundgehalt fordert, will sein Teamchef dem 36-Jährigen aber lieber höhere Siegprämien zahlen.
"Cavendish glaubt, dass sein Image einen Wert hat. Aber ich muss über das Image meines Teams nachdenken. Wohin geht es, wenn ich damit anfange? Dann steht nächste Woche 'das nächste sexy Ding' vor meiner Tür." Auch die Zukunft Cavendishs nach seiner aktiven Karriere steht zur Debatte. Er möchte dem Team verbunden bleiben, allerdings nicht als Sportdirektor.
Wie lange der Brite noch aktiv im Sattel sitzen möchte, ist nicht bekannt. Ebenso wenig, ob seine Sturzverletzungen Einfluss auf die Entscheidung haben - oder auf Lefeveres Vorstellungen, Cavendish länger ans Team zu binden.
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