Mark Cavendish bei Einbruch mit Messer bedroht: "Einer drohte, ihn vor den Augen seiner Kinder abzustechen"

Der frühere Weltmeister Mark Cavendish ist bei einem brutalen Raubüberfall im November 2021 bedroht worden, von den maskierten Einbrechern "vor den Augen seiner Kinder abgestochen" zu werden. Dieser und weitere schockierende Vorgänge sind nun im Zuge der Gerichtsverhandlung öffentlich geworden. Der Rekord-Etappensieger der Tour de France sei von den bewaffneten Räubern zudem geschlagen worden.

Mark Cavendish

Fotocredit: Getty Images

Im Dezember 2021 hatte Cavendish auf Twitter enthüllt, dass seine Familie und er am 27. November 2021 in ihrem Haus in Essex Opfer eines Raubüberfalls geworden waren. "Sie haben meine Frau und meine Kinder bedroht und mich attackiert. Mit vorgehaltenem Messer haben sie unser Hab und Gut durchwühlt", hatte der 37-Jährige damals berichtet.
Cavendish hatte sich zu dieser Zeit von einem schweren Sturz beim Sechstagerennen in Gent erholt, bei dem er sich zwei Rippenbrüche zugezogen und einen Pneumothorax erlitten hatte. Daher war seine Frau Peta Todd den "Männerstimmen" auf den Grund gegangen, die sie aus der Küche vernommen hatte, als sie gemeinsam mit dem 37 Jahre alten Briten und dem drei Jahre alten Sohn im Bett lag.
Die Einbrecher seien ihr daraufhin maskiert und mit langen Messern bewaffnet ins Schlafzimmer gefolgt, "sprangen auf Cavendish" und "begannen ihn zu schlagen". Das berichtete Staatsanwalt Edward Renvoize bei der Eröffnung des ersten Prozesstages im Chelmsford Crown Court. "Einer hielt ein Messer in der Hand und drohte, ihn vor den Augen seiner Kinder abzustechen", wird Renvoize von der "BBC" zitiert.
Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, erbeuteten die Eindringlinge bei dem "gut organisierten und durchgeführten" Raubüberfall zwei Richard-Mille-Uhren im Wert von 400.000 und 300.000 Pfund. Erwartet wird eine Prozessdauer von rund zwei Wochen.
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Quelle: Eurosport

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