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Olympia 2021: Radrennfahrerin Masmoah Ali Zada - Symbol für 82 Millionen Flüchtlinge
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Publiziert 28/07/2021 um 21:37 GMT+2 Uhr
Im Geburtsland Afghanistan noch beim Radfahren mit Steinen und Früchten beworfen, nahm Radrennfahrerin Masmoah Ali Zada als Mitglied des Flüchtlingsteams bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Tokio teil. Für viele Frauen auf der Welt ist die 25-jährige Sportlerin durch ihre Olympia-Teilnahme beim Einzelzeitfahren zu einem Symbol der Hoffnung und des Widerstands geworden.
Masomah Ali Zada setzt sich für Gleichberechtigung ein
Fotocredit: Getty Images
Dass Ali Zada mit 14 Minuten Rückstand auf Siegerin Annemiek van Vleuten als Letzte der 24 Teilnehmerinnen die Ziellinie des Fuji International Speedway überquerte, hatte keine große Bedeutung für die 25-Jährige.
"Allein, dass ich hier bin, ist eine Botschaft von Hoffnung und Frieden. Und diese möchte ich verbreiten", sagte sie nach dem ersten Zeitfahren ihres Lebens.
"Es ist eine große Verantwortung, da ich 82 Millionen Flüchtlinge repräsentiere und alle Frauen aus Afghanistan oder anderen Ländern, wo Menschen denken, dass sie kein Fahrrad fahren sollten", sprach sie über ihre Rolle bei Olympia.
Ihre Botschaft waren besonders in Richtung ihres Geburtslandes gerichtet.
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Diesmal ist es wirklich Gold: Van Vleuten feiert ihren Sieg
Quelle: Eurosport
In Afghanistan stieß ihre Leidenschaft für das Radfahren, womit sie als Teenager begann, auf großen Widerspruch. "Die Leute haben einfach nicht verstanden, was ich da mache", erzählte die Radsportlerin. Eines Tages führte die Ablehnung gegen sie und ihre Mitfahrerinnen sogar dazu, dass ein Mitglied ihres Teams bewusst von einem Auto angefahren wurde.
Die turbulente Situation in Afghanistan wurde für Ali Zada und ihre gesamte Familie unerträglich, sodass sie 2016 nach Frankreich auswanderten, wo sie seitdem leben.
Zada: "Hier fühle ich mich ganz normal"
In ihrer neuen Heimat Frankreich sowie bei den Sommerspielen in Tokio fühlt sie sich in ihrer Haut als Radfahrerin deutlich wohler. "Hier bin ich unter anderen Athleten und fühle mich ganz normal", sagte die Geflüchtete.
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Masomah Ali Zada lebt seit 2016 in Frankreich
Fotocredit: Getty Images
"Es war eine unvergessliche Erfahrung für mich", resümierte Ali Zada ihre Tokio-Erfahrung.
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Mit dem IOC-Flüchtlingsteam zu Olympia: Masomah Ali Zada will Vorbild sein
Quelle: Eurosport
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