Paris - Roubaix: Jasper Philipsen mit neuen Zielen beim Klassiker - Konkurrenz zu Mathieu van der Poel droht

Jasper Philipsen ist mit 19 Siegen der erfolgreichste Fahrer der Saison 2023 - und das soll auch in der kommenden Saison so weitergehen, wenn es nach dem Belgier geht. Der Sprinter will auch 2024 wieder Tour-de-France-Etappen und das Grüne Trikot jagen, doch auch ein großer Klassiker wird für ihn ein großes Thema: Paris - Roubaix. Aber damit könnte Zoff im eigenen Team vorprogrammiert sein.

Van der Poel siegt bei Paris-Roubaix - Tränen bei Degenkolb

Quelle: Eurosport

"Von meinem Teamchef Christoph Roodhooft habe ich schon gehört, dass Paris - Roubaix für nächstes Jahr geplant ist. Dieses Jahr bin ich dort ein gutes Rennen gefahren und auch in der Jugend lag mir das Rennen immer. Ich hoffe, dass ich dort eines Tages gewinnen" kann, so der 25-Jährige gegenüber "Sporza".
In diesem Jahr war Philipsen bereits als Zweiter im Velodrom - als Gewinner des Verfolgersprints 46 Sekunden hinter seinem Alpecin-Teamkollegen Mathieu van der Poel.
In diesem Jahr war der zweite Platz in Roubaix eher ein Nebenprodukt, es war kein erklärtes großes Ziel. Das wird 2024 nun also anders, die Vorbereitung deutlich zielgerichteter - zumal bei Teamkollege van der Poel auch noch nicht ganz klar ist, wie seine Saisonplanung mit der doppelten Zielsetzung Straßen- und Mountainbike-Medaillen bei Olympia in Paris zu holen, genau aussieht. Der Niederländer will im kommenden Frühjahr zudem auch als Crosser im Gelände unterwegs sein.
Ob "MVDP" aber die Kapitänsrolle bei einem Monument einfach so abgibt, darf zumindest bezweifelt werden.
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Team Alpecin: Japser Philipsen und Mathieu van der Poel (r.) bei Paris - Roubaix 2023

Fotocredit: Getty Images

Roubaix: Philipsen hielt Van Aert in Schach

Philipsen fuhr in Roubaix 2023 ein sehr aufmerksames und starkes Rennen und führte die Favoritengruppe auf dem Kopfsteinpflaster des berüchtigten Sektors Carrefour de l'Arbre an, als vor ihm ein Zuschauer mit einem Selfiestick auf der linken Straßenseite einen Meter aufs Pflaster trat. Philipsen, der in der Straßenmitte fuhr, rückte nach rechts rüber und so kam es hinter ihm zu einer Kettenreaktion über van der Poel bis hin zu John Degenkolb, der daraufhin zu Fall kam, seine Hoffnungen auf einen Podestplatz begraben musste und schließlich Siebter wurde. Philipsen aber blieb vorn dabei und bezwang schließlich keinen Geringeren als Wout Van Aert (Jumbo – Visma) im Velodrom im Duell um Rang zwei.
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ASO : Hommes OnBoard HLTS

Quelle: Eurosport

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