Paris-Roubaix: Peter Sagan muss bei letztem Auftritt aufgeben - Sturz zwingt Slowaken zum vorzeitigen Aus
Peter Sagans letzter Auftritt beim Kopfsteinpflaster-Klassiker Paris-Roubaix hat ein unrühmliches Ende genommen: Der Slowake vom Team TotalEnergies musste das Rennen am Ostersonntag nach einem Sturz im Peloton rund 151 Kilometer vor dem Ziel, bei dem mehrere Fahrer zu Boden gingen, vorzeitig aufgeben. Das teilte sein Rennstall noch während des Klassikers in den Sozialen Medien mit.
Zwei Stürze in Folge! Chaos im Peloton, Sagan betroffen
Quelle: Eurosport
Kurz nach der Einfahrt in den 28. Sektor Viesly à Quiévy ging im vorderen Teil des Pelotons ein Fahrer zu Boden. Dies sorgte für eine Kettenreaktion, bei der mehrere weitere Fahrer stürzten. Auch Peter Sagan konnte nicht mehr ausweichen.
Der Paris-Roubaix-Sieger von 2018 stürzte auf der linken Seite der Kopfsteinpflaster-Passage in die Wiese. Anschließend robbte er sich sichtlich angeschlagen vom Streckenrand weg, um den Rest des Feldes nicht zu behindern.
Als ein TV-Motorrad am Slowaken vorbeifuhr, hatte er zunächst Probleme sich aufzurichten.
Rund 20 Minuten später vermeldete sein Team via Twitter das vorzeitige Aus. Eine genaue Diagnose von Sagans Verletzungen gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
TotalEnergies verliert nicht nur Peter Sagan vorzeitig
Besonders bitter: Bereits wenige Minuten zuvor musste TotalEnergies die Aufgabe von Daniel Oss und Maciej Bodnar vermelden. Nach nicht einmal der Hälfte des Rennens war die französische Equipe also von sieben auf vier Fahrer geschrumpft.
Für Sagan ist es bereits das dritte "DNF" innerhalb weniger Tage. Auch bei der Flandern-Rundfahrt und dem E3 Saxo Classic kam er nicht ins Ziel. Bei der "Ronde" am vergangenen Sonntag sorgte ebenfalls ein Sturz für das vorzeitige Ende.
Das Jahr 2023 ist Sagans letzte Saison auf der Straße. Der siebenmalige Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour de France will sich im kommenden Jahr auf den Mountainbike-Sport konzentrieren. Sein Ziel ist die Teilnahme am olympischen Mountainbike-Rennen bei den Sommerspielen 2024 in Paris.
Der 33-Jährige war aber nicht das einzige prominente Opfer beim wilden Ritt übers Kopfsteinpflaster. Im weiteren Rennverlauf erwischte es im Wald von Arenberg auch Titelverteidiger Dylan van Baarle. Bei einem Crash mit mehreren Fahrern ging der Niederländer zu Boden. Auch für ihn war die 120. Auflage von Paris-Roubaix damit vorzeitig beendet.
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Schwerer Sturz im Wald von Arenberg - Titelverteidiger raus!
Quelle: Eurosport
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Paris Roubaix - Analysis on the "funnelling" effect as the road narrows into the Trouee d'Arenberg
Quelle: Eurosport
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