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Feierlicher Moment: Degenkolb bei Roubaix geehrt

Feierlicher Moment: Degenkolb bei Roubaix geehrt
Von Eurosport

10/02/2020 um 17:19Aktualisiert 10/02/2020 um 17:26

John Degenkolb hat sich ein sportliches Denkmal gesetzt: Fünf Jahre nach seinem Sieg bei Paris-Roubaix wurde eine der berühmten Kopfsteinpflasterpassagen des wichtigsten Frühjahrsklassikers nach dem 31-Jährigen benannt. Künftig wird der mit 3700 m längste Pave-Sektor Hornaing–Wandignies-Hamage den Namen Degenkolbs tragen. Degenkolb ist der erste aktive Radprofi, der auf diese Weise gewürdigt wird.

Zudem erhielten bisher nur Franzosen diese Auszeichnung.

"Ich habe keine Worte, um meine Gefühle zu beschreiben. Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, hielt ich es für einen Scherz", sagte Degenkolb, der im kalten Norden Frankreichs feierlich ein Band in den Farben der Tricolore durchschnitt: "Nie hätte ich mir vorstellen könne, irgendwann mal meinen eigenen Pave-Sektor bei der Königin aller Klassiker, der Hölle des Nordens, zu erhalten. Ich bin unvorstellbar überwältigt, beeindruckt und glücklich."

Die offizielle Einweihung des Degenkolb-Paves fand auf dem Kopfsteinpflasterstück in der Gemeinde Erre statt.

Lotto-Soudal-Profi Degenkolb wurde für seine Verdienste bei und um das Rennen geehrt. 2015 hatte er die "Königin der Klassiker" als erster Deutscher nach Josef Fischer (1896) gewonnen, 2018 folgte der Triumph bei der Roubaix-Etappe der Tour de France.

Maßgeblich für die Ehrung war aber Degenkolbs Einsatz für das Roubaix-Nachwuchsrennen, das er mit einer Crowdfundig-Kampagne vor dem Aus bewahrte.

Zudem engagiert er sich ehrenamtlich für die "Amis de Paris-Roubaix", die "Freunde von Paris-Roubaix", die sich unter anderem für den Erhalt des Kopfsteinpflasters einsetzen.

(SID)

Video - "Ziiieh, Dege!" Degenkolb lässt das Gelbe Trikot stehen und siegt in Roubaix

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