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Paris - Roubaix - Kein Kopfsteinklassiker im April: "Hölle des Nordens" nun für Oktober geplant
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Publiziert 01/04/2021 um 16:47 GMT+2 Uhr
Der Radklassiker Paris - Roubaix ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie im zweiten Jahr in Folge verschoben worden. Wie der Radsport-Weltverband UCI am Donnerstag bekanntgab, soll das Rennen über Kopfsteinpflaster, das ursprünglich für den 11. April geplant war, nun am ersten Oktober-Wochenende ausgetragen werden. Das Männer-Rennen soll am 2. Oktober stattfinden. Das Frauen-Rennen einen Tag früher.
John Degenkolb (Mitte) bei Paris - Roubaix 2019
Fotocredit: Getty Images
Der kürzlich für die Region beschlossene Lockdown macht es unmöglich, das Rennen stattfinden zu lassen. Die Zeitung "Le Parisien" hatte schon in der vergangenen Woche über eine Absage berichtet, was jedoch noch dementiert worden war.
"Es ist schwer vorstellbar, dass Paris-Roubaix zum zweiten Mal in zwei Jahren abgesagt wird", sagte Organisationschef Christian Prudhomme, der auch Direktor der Tour de France ist, der Nachrichtenagentur "AFP": "Wir haben eine verkürzte Version vorgeschlagen, aber am Ende war das nicht genug, um die Sicherheitsprotokolle zu erfüllen."
Die Kopfsteinpflaster-Tortur zählt neben Mailand-Sanremo, der Flandern-Rundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt zu den fünf "Monumenten des Radsports".
Im vergangenen Jahr war die 118. Auflage zunächst verlegt und im Oktober endgültig abgesagt worden.
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(mit radsport-news.com und SID)
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