Paris-Roubaix: Preisgeld-Unterschied sorgt für Kritik - Frauen erhalten nur Bruchteil der Männer-Prämie
Bei Paris-Roubaix waren 2021 erstmals auch die Frauen am Start - doch von Gleichberechtigung ist bei den Preisgeldern noch nichts zu sehen. Während der Sieger bei den Männern, Sonny Colbrelli aus Italien, sich über eine Prämie von 30.000 Euro freuen konnte, gab es für die Frauen nur einen Bruchteil: Lizzie Deignan muss sich mit 1535 Euro als Bonus neben dem Pflasterstein als Trophäe begnügen.
Lizzie Deignan mit der Trophäe bei Paris-Roubaix 2021
Fotocredit: Getty Images
Während es eine Woche zuvor bei den Straßenrennen der Rad-WM in Flandern noch gleiches Preisgeld für Damen und Herren gab, sah dies beim großen Klassiker in Frankreich nun ganz anders aus.
Nur etwas mehr als 5% der Summe des Männer-Siegers wird der Gewinnerin bei den Frauen überwiesen.
Insgesamt verteilt der Veranstalter ASO unter den Top Ten der Männer 90.000 Euro, für die zehn besten Frauen gibt es aber nur 7005 Euro Prämien.
Von equal pay ist man beim Kopfsteinpflaster-Rennen also noch weit entfernt, wofür es im Netz viel Kritik gab.
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Schrei vor Glück: Colbrelli mit Heulkrampf nach Triumph
Quelle: Eurosport
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