Paris-Tours 2025: Dramatisches Finale! Französisches Spitzen-Duo verzockt sich - Matteo Trentin sagt Danke

Matteo Trentin (Tudor Pro Cycling Team) hat die 119. Ausgabe von Paris-Tours gewonnen. Der Italiener setzte sich nach 211,6 Kilometern im Sprint einer sechsköpfigen Gruppe vor Christophe Laporte (Visma-Lease a Bike) und Albert Philipsen (Lidl-Trek) durch. Das französische Duo Paul Lapeira (Decathlon AG2R La Mondiale) und Thibaud Gruel (Groupama-FDJ) verzockte den Sieg auf den letzten Metern.

Highlights: Wenn zwei sich streiten, freut sich Trentin

Quelle: Eurosport

Die beiden Franzosen hatten bis einen Kilometer vor dem Ziel einige Sekunden vor der vierköpfigen Verfolgergruppe um Sieger Trentin gelegen, taktierten dann jedoch, schauten sich an und ließen das Quartett so noch herankommen.
Am Ende verpassten beide das Podium. Lapeira wurde Vierter, Gruel Fünfter.
Für Trentin war es der erste Sieg in dieser Saison und der dritte in Tours nach seinen Triumphen in den Jahren 2015 und 2017.
Einer der Mitfavoriten, Arnaud Démare (Arkéa - B&B Hotels) konnte bei dem letzten Profirennen seiner 16-jährigen Karriere nicht mehr in die Entscheidung um den Sieg eingreifen und landete abgeschlagen auf Platz 65.
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"Unverständlich!" Duo belauert sich im Finale - und verzockt den Sieg

Quelle: Eurosport

Hinterraddefekt bremst de Lie aus

Dem Vorjahreszweiten Mathias Vacek (Lidl – Trek) fehlten nach einem courgierten Auftritt im unmittelbaren Finale ein paar Prozent, der Tscheche wurde am Ende Siebter.
Und Top-Favorit Arnaud de Lie (Lotto) konnte sich nach einem Hinterraddefekt nicht wieder an die Spitze des Rennens zurückkämpfen und beendete Paris-Tours auf Rang 111.
Sieger Trentin musste sich dann im Zielinterview lange zurückerinnern, wann er bei Paris-Tours zum letzten Mal erfolgreich war. "Es ist eine ziemlich lange Zeit, wenn ich mir vorstelle, dass ich dieses Rennen schon vor 10 Jahren gewonnen habe. Endlich habe ich es geschafft, dieses Jahr zu gewinnen", meinte er sichtlich erleichtert.

Trentin: "Jetzt werdet ihr mich hier nicht mehr sehen"

Zur Entscheidung im Finale befragt, antwortete er: "Die beiden (Lapeira und Gruel, d.Red.) sind in einem perfekten Moment weggekommen. Es gab eine Attacke nach der anderen, im ersten Moment, wo wir uns ein wenig angeschaut haben, sind sie dann losgefahren. Wir konnten die Lücke nicht ganz schließen, das ist dann innerhalb von 300 Metern passiert und ich habe tatsächlich den Sprint gewonnen. Jetzt werdet ihr mich hier aber nicht mehr sehen. Ich habe beide Versionen gewonnen (mit und ohne Schottersektoren, Anm. d. Red.)", lachte er abschließend.
Tim Torn Teutenberg kam, trotz Defektes in der finalen Phase, auf den 30. Platz und war damit bester Deutscher. John Degenkolb (Picnic – PostNL), Sieger von 2013, spielte keine Rolle und beendete das Rennen auf Rang 55. Jonas Rutsch (Intermarché – Wanty) war Teil der Gruppe des Tages und finishte auf dem 66. Platz.
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Fünf Lombardei-Siege in Folge: Pogacar dominiert das Herbst-Monument

Quelle: Eurosport


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