Patrick Lefevere hört bei Soudal-Quick-Step auf - das Wolfpack verliert seinen Teamchef zum Jahresende

Patrick Lefevere, der Gründer und Boss des Soudal-Quick-Step-Rennstalls, wird das Team zum Jahresende verlassen. 21 Jahre war er der Kopf eines der erfolgreichsten Teams im Radsport. Ihn beerben wird der bisherige COO, Jurgen Foré, wie die Equipe in einer Pressemitteilung bekannt gab. Unter der Führung Lefeveres gewann Quick-Step zahlreiche Klassiker und mit Remco Evenepoel die Vuelta.

Patrick Lefevere war der Kopf des Quick-Step-Teams

Fotocredit: Getty Images

"Es ist ein lebensverändernder Moment für mich - diese Position zu verlassen, für die ich so viel in meinem Leben gegeben habe", sagte Lefevere in der Mitteilung des Teams. "Ich bin noch immer zutiefst leidenschaftlich gegenüber dem Radsport und es war mir eine große Ehre dieses wunderschöne Team zu führen und so viele besondere Erinnerungen zu schaffen."
Der 69-Jährige erklärte, dass die Verpflichtung von Foré als weiteren "starken Mann" im Team vor einem Jahr mit dem Hintergedanken einer Übergangsphase getätigt wurde. "Ich habe gesehen, wie Jurgens Beziehungen zu Sponsoren, Partnern und den internen Stakeholdern im Team in den vergangenen zwölf Monaten gewachsen sind. Ich weiß, dass mit Jurgen als CEO und dem Board im Rücken dieses Team eine große Zukunft vor sich hat."
Foré kam erst Anfang des Jahres 2024 zum Team und war vorher bei einem Unternehmenspartner des Teams tätig. "Ich bin sehr stolz darauf, diese Rolle zu übernehmen", sagte er. "Patrick war eine Persönlichkeit des Radsports, für den jeder viel Respekt und Bewunderung übrig hat."
Lefevere gründete 2003 das Team Quickstep-Davitamon, das aus der italienischen Equipe Mapei hervorgegangen war.
Von Anfang an war das Team eines der stärksten Klassiker-Teams der Welt, mit Fahrern wie Paolo Bettini, Tom Boonen, Johan Museeuw und in jüngerer Vergangenheit - und Gegenwart - Julian Alaphilippe und Remco Evenepoel. Letzterer gewann die Vuelta 2022 und damit die erste große Landesrundfahrt für den belgischen Rennstall. Unter wechselnden Namen gewann Quick-Step 22 Monumente und 124 Grand-Tour-Etappen - alles unter der Führung von Lefevere.
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Quelle: Eurosport


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