Der Vorfall ereignete sich am 25. April 2021 in Monaco, als das Fahrzeug mit Peter Sagan sowie seinem älteren Bruder Juraj am Steuer kurz nach Mitternacht angehalten wurde, weil es während der damals dort geltenden Ausgangssperre aufgefallen war.
Als die Beamten den Rad-Star aufforderten, das Auto zu verlassen, wehrte sich der angetrunkene 31-Jährige dagegen "wie ein Verrückter", berichtet die Lokalzeitung "Nice Matin". Dabei verletzte er einen Beamten an der Hand so schwer, dass dieser zwei Tage lang arbeitsunfähig war.
Bei seiner folgenden Vernehmung wenige Stunden später erklärte Sagan, dass er sich nicht mehr an die Situation erinnern könne und entschuldigte sich für sein Verhalten. Seinen Wutausbruch begründete er dabei damit, dass er Angst gehabt hätte, man würde ihn zu einer Corona-Impfung zwingen - da zwischenzeitlich von einem Transport in die Klinik die Rede gewesen war.
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Die Sagan-Brüder hatten sich Ende Januar 2021 auf Gran Canaria mit Corona infiziert und mussten danach mehrere Wochen pausieren.
Überraschend in dem Verfahren in Monaco war Sagans Aussage, er verdiene als Jahresgehalt nur knapp 450.000 Euro - seine tatsächlichen Bezüge liegen aber dem Vernehmen nach ein Vielfaches davon betragen. Die belgische Tageszeitung "Het Nieuwsblad" schätzte im April den Verdienst des dreifachen Weltmeisters auf fünf Millionen jährlich.
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