Primoz Roglic räumt mit Gerüchten um seine Zukunft bei Red Bull-Bora-hansgrohe auf: "Hatte nie Zweifel"
Update 04/11/2025 um 08:24 GMT+1 Uhr
Mit dem Wechsel von Remco Evenepoel zu Red Bull-Bora-hansgrohe hat dessen Team-Kapitän Primoz Roglic namhafte Konkurrenz vor die Nase gesetzt bekommen - prompt brodelte die Gerüchteküche um die Zukunft des 36-Jährigen. Von einem vorzeitigen Abschied beim deutschen Rad-Rennstall will der Slowene allerdings nichts wissen: Er hatte "wirklich nie Zweifel" an einem Verbleib bei Red Bull, erklärte er.
Migels zu Lipowitz' Perspektiven: Das ändert sich mit Evenepoel
Quelle: Eurosport
In einem Interview mit der belgischen Zeitung "La Dernière Heure" stellte Roglic klar: "Ich hab noch ein Jahr Vertrag und weiß nicht genau, woher diese Gerüchte kamen."
Mit seinem neuen Teamkollegen habe er bislang nur kurz gesprochen, so der Slowene: "Ich glaube, wir werden bei unserem ersten Trainingslager im Dezember auf Mallorca mehr Gelegenheit haben, uns kennenzulernen."
Evenepoel kehrt seinem bisherigen Rennstall Soudal Quick-Step nach sechs Jahren den Rücken. Mit den Raublingern will der Belgier zum Angriff auf die Tour-de-France-Dominatoren Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard blasen.
"Ich spüre, dass er sehr begeistert davon ist, zu uns zu kommen. Er ist noch jung, hat aber bereits zahlreiche Rennen gewonnen und verfolgt einen Ansatz, der seinen Erfolg erklärt", so Roglic über seinen zukünftigen Teamkollegen.
Roglic will Pogacar und UAE Konkurrenz machen
Gemeinsam mit Roglic, Evenepoel und Florian Lipowitz hat Red Bull nun drei potenzielle Grand-Tour-Kandidaten in den eigenen Reihen. Von Konkurrenzdenken wollte der Routinier allerdings nichts wissen.
"Die Herausforderung besteht nicht darin, herauszufinden, wie wir miteinander auskommen, sondern wie wir eine große Rundfahrt gewinnen können! Auf diese Frage müssen wir uns vorrangig konzentrieren", betonte der vierfache Sieger der Vuelta a España: "Wenn man sieht, wie sich UAE entwickelt, muss man zunächst darüber nachdenken, wie man sie schlagen kann."
Roglic musste sich bei der Tour Lipowitz unterordnen
Bei der Tour de France im Sommer musste sich Roglic mit Rang acht im Gesamtklassement zufriedengeben, während der Deutsche Lipowitz als Dritter auf das Podium fuhr.
Wie schwer die Vorbereitung auf das größte Radrennen der Saison sowie den Giro d‘Italia ist, machte er noch einmal deutlich:
"Für mich ist es mental ziemlich anstrengend, den Giro und die Tour hintereinander zu fahren, da ich Ehemann und Vater bin und diese beiden Rennen zu fahren bedeutet, dass ich die Hälfte des Jahres opfere, um mich bestmöglich darauf vorzubereiten, sehr oft weit weg von zu Hause."
Gemeinsam mit Evenepoel und Lipowitz wird Roglic aber wohl auch in der kommenden Saison wieder alles geben, um Pogacar und Vingegaard die Stirn zu bieten. Ob es für Lipowitz dann bei der Tour de France zu einem noch größeren Erfolg kommt, ist fraglich, Roglic traut dem Deutschen aber einiges zu: "Natürlich kann er mithalten."
"Er hat es aufs Podium geschafft und ich sehe keinen Grund, warum er das nicht wieder schaffen sollte", sagte der einstige Tour-Zweite: "Wir hoffen, dass er noch besser wird."
Das könnte Dich auch interessieren: Lazkano wehrt sich gegen Doping-Vorwurf: "Bin sauberer Sportler"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/10/23/image-e9d5c9a0-1f60-4c34-8e3c-0fdbf6092a98-85-2560-1440.jpeg)
Zweimal Alpe d'Huez: Die Tour-Strecke 2026 von Barcelona nach Paris
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung