Qhubeka NextHash droht das Aus: World-Tour-Team sucht per E-Mail nach neuen Sponsoren

Das Ziel, auch in der kommenden Saison als WorldTeam anzutreten, ist für Qhubeka NextHash noch ein Stück weiter in die Ferne gerückt. Wie Teamchef Douglas Ryder am Freitag mitteilte, sei man "heute nicht in der Lage, die ursprünglich angestrebte UCI-WorldTour-Lizenz für das nächste Jahr beim Radsportweltverband zu beantragen." Dies soll aber noch nicht das Ende des südafrikanischen Teams sein.

Max Walscheids Team Qhubeka NextHash droht das Aus

Fotocredit: Getty Images

"Wir verhandeln weiter mit potenziellen neuen Partnern und unseren aktuellen Partnern, um den Fortbestand des Teams zu gewährleisten und um unsere Geschichte weiter zu schreiben", so Douglas Ryder, der zudem dazu aufrief, seine Mannschaft zu unterstützen.
"Wenn Sie oder ein anderes Unternehmen Teil unseres Teams werden wollen und dabei mitwirken möchten, Leben zu verändern, dann kontaktieren Sie uns bitte", so der Südafrikaner, der in seiner Nachricht auch auf das soziale Engagement seines Teams hinwies, das durch Spendengelder über die Qhubeka-Stiftung Kinder in Afrika mit Fahrrädern ausstattet.
Im aktuellen Aufgebot stehen auch der Deutsche Max Walscheid, der Österreicher Michael Gogl sowie die Schweizer Kilian Frankiny und Mauro Schmid unter Vertrag. Von diesem Quartett hat bisher nur Gogl (zu Alpecin - Fenix) einen neuen Arbeitgeber präsentieren können.
Schon im September hatte Ryder seinen Fahrern die Freigabe erteilt, sich nach neuen Teams umzuschauen.
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