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Quer durch Flandern 2024: Wout Van Aert erleidet mehrere Knochenbrüche - Schreie vor Schmerzen nach schwerem Sturz
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Publiziert 27/03/2024 um 16:12 GMT+1 Uhr
Ein schwerer Sturz im Favoritenfeld hat das belgische Eintragesrennen Quer durch Flandern überschattet. Besonders schlimm erwischt hat es bei dem Massencrash Wout Van Aert (Visma - Lease a Bike) der sich nach Angaben seines Teams gleich mehrere Knochenbrüche zugezogen hat. Der 29-Jährige verlor bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Rad, insgesamt kam etwa ein Dutzend Fahrer zu Fall.
Fataler Sturz im Favoritenfeld! Van Aert schwer gezeichnet
Quelle: Eurosport
Van Aerts gelbes Visma-Trikot war fast vollständig zerrissen, auf seinem Rücken waren Schürfwunden zu sehen.
Weitere verletzte Fahrer waren der Eritreer Biniam Girmay und der Belgier Jasper Stuyven von Lidl-Trek, auch dessen Teamkollege Mads Pedersen aus Dänemark stürzte. Während die beiden anderen Stars mit Schürfwunden davonkamen, brach sich Stuyven das Schlüsselbein.
Van Aert galt als einer der Favoriten für die Flandern-Rundfahrt am Sonntag, bei der bis zu 750.000 Fans zu Belgiens größtem Sportereignis kommen. Der Belgier schrie am Mittwoch vor Schmerzen, als er auf eine Trage gelegt und in einen Krankenwagen gebracht wurde.
Im Krankenhaus folgte dann die bittere Diagnose: Beim neunmaligen Tour-Etappensieger wurden sowohl ein Schlüsselbeinbruch als auch diverse Rippenbrüche diagnostiziert. Das gab sein Team am Abend bekannt. Inzwischen wurde die Liste der Verletzungen um einen Bruch des Brustbeins verlängert. Die Klassikersaison ist für den belgischen Topstar damit gelaufen.
Jorgenson fühlt mit Van Aert
"Ich war direkt an Wouts Hinterrad. Es war ein richtig übler Sturz. Ich wusste sofort, dass Wout nicht in der Lage sein wird, das Rennen fortzusetzen, weil das Tempo so hoch war. Ich bin in Gedanken bei ihm", sagte van Aerts Mannschaftskollege Matteo Jorgenson, der sich wenig später den Sieg beim Eintagesrennen Quer durch Flandern sicherte.
Darauf angesprochen, ob er nun als Teamleader von Visma - Lease a Bike am Sonntag beim Rad-Monument an den Start gehen wird, entgegnete Jorgenson: "Ich hoffe, dass das nicht der Fall sein wird, sondern, dass es ihm gut geht." Jene Hoffnung sollte sich jedoch schnell zerschlagen.
Obwohl van Aerts Ausfallzeit noch unklar sei, werde er neben der Flandern-Rundfahrt am Sonntag definitiv Paris-Roubaix (7. April) und das Amstel Gold Race (14. April) verpassen. Am Donnerstag wurde der 29-Jährige erfolgreich operiert.
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Jorgenson fühlt mit Van Aert: "Bin in Gedanken bei ihm"
Quelle: Eurosport
Benoot tief getroffen nach Van-Aert-Sturz: "Fühle mich scheiße"
Auch Tiesj Benoot vom Team Visma - Lease a Bike, der am Mittwoch auf Platz vier landete, zeigte sich ob des schweren Sturzes von van Aert, den er ebenfalls hautnah miterlebte, erschüttert und schilderte dazu seine Sicht der Dinge.
"Unser Plan war es, am Kanarieberg zu attackieren. Die Van-Dijke-Brüder haben gute Führungsarbeit hin zum Anstieg gemacht. Als Tim (van Dijk, Anm. d. Red.) fertig mit Führungsarbeit war, haben sie uns auf der linken Seite überholt. Wout rief mir zu, dass ich beschleunigen soll, was ich auch gemacht habe. Als ich aufstand, berührte er mein Hinterrad", erklärte der 30-Jährige gegenüber Eurosport und betonte: "Ich fühle mich scheiße deshalb."
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Benoot erklärt Van-Aert-Sturz: "Ich fühle mich scheiße"
Quelle: Eurosport
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(mit SID)
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Highlights: Schlimmer Unfall überschattet Quer durch Flandern
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