Julian Alaphilippe brennt auf Duell mit Mathieu van der Poel bei Strade Bianche: "Mein Lieblingsrennen"

Auf den Schotterpisten der Toskana kämpfen die Stars um den Sieg bei den Strade Bianche - besonders Julian Alaphilippe ist heiß auf sein "Lieblingsrennen". Im exklusiven Gespräch mit Eurosport spricht der Ex-Weltmeister über seinen Sieg in Siena 2019, das Duell mit Mathieu van der Poel 2021 und warum das Rennen in Italien (Samstag ab 14:15 Uhr im Liveticker) für ihn so speziell ist.

Julian Alaphilippe | Strade Bianche 2021

Fotocredit: Getty Images

Mit dem Rückenwind seines ersten Saisonsieges vor wenigen Tagen kommt Alaphilippe nach Italien - wo für ihn das Radsportjahr erst so richtig anfängt: "Ich liebe es, wenn ich hier ankomme und dann hintereinander bei Strade Bianche, Tirreno - Adriatico und schließlich Mailand - Sanremo starte: Für mich ist das der echte Start für meine Saison", so der Franzose.
Besonders der Auftakt mit dem Eintagesrennen über die "weißen Straßen" fasziniert Alaphilippe: "Ich denke, das ist mein Lieblingsrennen - da kommen mehrere Dinge zusammen: Die Stimmung, die Atmosphäre, das Land, die Fans - die Toskana ist einfach eine grandiose Region. Im Rennen selbst kann bei Strade Bianche immer alles passieren, und das innerhalb von wenigen Kilometern."
Vom Triumph 2019 über das Duell mit van der Poel 2021 bis hin zu seinem spektakulären Sturz 2022 hat der 30-Jährige auf dem Kurs rund um Siena schon fast alles erlebt.
"Bei meinem Sieg habe ich damals mit Jakub Fuglsang schon weit vor dem Ziel attackiert und erst an den Triumph geglaubt, als wir den letzten Anstieg über das Kopfsteinpflaster in der Altstadt geschafft hatten und es hinunter zum Ziel auf der Piazza del Campo ging. Ich habe mich wirklich unglaublich gequält, um da vorne zu sein und es war ein ganz spezieller Sieg", erinnert sich der Weltmeister von 2020 und 2021.
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Alaphilippe einfach weggeblasen: Heftiger Wind verursacht Stürze

Quelle: Eurosport

Alaphilippe und van der Poel große Favoriten

Ähnlich schmerzhaft war der Fight mit van der Poel vor zwei Jahren. "Gegen ihn ist es immer hart - wir attackieren uns gegenseitig und dann explodiert das Rennen! Er war an dem Tag wirklich beeindruckend, ich konnte mich nach jedem einzelnen der Schottersektoren kaum erholen. Schon vorm Finale war ich nach einem Teilstück voll am Anschlag", blickt er zurück. "Ich habe auf die Zähne gebissen, hatte Krämpfe sobald ich Druck gemacht habe und hatte Mühe, ihm zu folgen. Er war viel frischer als ich und dann ist er angetreten und mir blieb Rang zwei."
Am Samstag sind die beiden Superstars wieder die großen Favoriten auf den Sieg in Siena, allerdings sind auch weitere Topfahrer wie Tom Pidcock, Matej Mohoric, Peter Sagan und aus deutscher Sicht Lennard Kämna sehr zu beachten - im Liveticker sind wir ab 14:15 Uhr hier dabei.
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Star-Trio macht Sieg unter sich aus: Die Highlights der Strade Bianche

Quelle: Eurosport

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