Strade Bianche 2025: Tadej Pogacar triumphiert trotz heftigem Sturz - Radsport-Dominator schlägt Thomas Pidcock

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates - XRG) hat die 19. Ausgabe des Eintagesrennens Strade Bianche gewonnen. Der slowenische Radsport-Dominator setzte sich nach 213 Kilometern über die weißen Schotterstraßen der Toskana mit 1:23 Minute Vorsprung vor dem Briten Thomas Pidcock (Q36.5 Pro Cycling Team) durch. Dabei war Pogacar 49 Kilometer vor dem Ziel heftig gestürzt, kämpfte sich aber wieder zurück.

Von Sturz gezeichnet: Pogacar feiert überlegenen Sieg

Quelle: Eurosport

Für Pogacar war es nach 2022 und 2024 bereits der dritte Erfolg beim prestigeträchtigen Frühjahrsklassiker rund um Siena. Im vergangenen Jahr hatte der 26-Jährige ein unglaubliches 80-Kilometer-Solo hingelegt.
Ganz so dominant verlief das Rennen in diesem Jahr nicht: Das Duo Pogacar/Pidcock hatte 78,5 Kilometer vor dem Ziel attackiert und den Rest des Feldes stehen gelassen.
Im steilen Anstieg 19 Kilometer vor Schluss ließ der Weltmeister - sichtlich gezeichnet von seinem Sturz - dann aber die Muskeln spielen und setzte sich scheinbar spielerisch leicht von seinem 25-jährigen Kontrahenten ab und legte innerhalb kürzester Zeit 20 Sekunden zwischen sich und Pidcock. Diesen Vorsprung baute er kontinuierlich aus.
Zum ersten Mal im Männer-Rennen gewann ein amtierender Weltmeister beim Eintagesklassiker. Als dreimaligem Strade-Bianche-Sieger wird nun sogar ein Streckenabschnitt in der Toskana nach Pogacar benannt werden - eine besondere Ehre für den Superstar, der mit blutenden Wunden über die Ziellinie rollte.
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Fieser Sturz! Pogacar überschlägt sich in den Graben

Quelle: Eurosport

Pogacar über Sturz: "Shit happens"

"Ich habe das Rennen bis zur Ziellinie genossen. Das Adrenalin hat die Schmerzen überlagert. Es ist nicht der schönste Weg, ein Rennen zu gewinnnen", sagte der glückliche, aber erschöpfte Sieger nach dem Rennen.
"Ich bin diese Stelle bestimmt schon 20 Mal gefahren, ich war einfach zu schnell unterwegs. Ich bin einfach ausgerutscht - Shit happens."
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Pogacar nach seinem Sieg: "Adrenalin überlagert die Schmerzen"

Quelle: Eurosport

Bei Kilometer 165 war Pogacar heftig in einer Linkskurve gestürzt, rutschte über den Asphalt und knallte in einen Graben. Er schüttelte sich jedoch nur kurz und kletterte trotz zerrissenen Trikots und blutenden Schürfwunden wieder auf sein Rad.
Connor Swift musste hinter dem Weltmeister ausscheren, blieb aber von einem Sturz verschont. Kurz darauf wechselte Pogacar sein Rad und fuhr wieder an Swift heran, der nach dem Zwischenfall komplett einbrach. 46 Kilometer vor dem Ziel war der Slowene schließlich wieder bei Pidcock.
"Ich habe nicht mitbekommen, was passiert ist. Egal, ob er Weltmeister ist, oder nicht - man wartet aufeinander", sagte der Brite im Anschluss. Trotz seiner "guten Leistung" schmecke der zweite Platz heute "bittersüß", gab er zu.

Pogacar-Teamkollege wird Dritter

Dritter hinter Pogacar und Pidcock wurde der Belgier Tim Wellens, Teamkollege von Pogacar bei UAE Team Emirates - XRG.
Dahinter reihten sich der Ire Ben Healy (EF Education - EasyPost) und der Spanier Pello Bilbao (Bahrain Victorious) ein. Dessen Landsmann Roger Adria (Red Bull-Bora-hansgrohe) wurde Zehnter.
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Pogacar und Pidcock machen ernst: Favoriten lassen Feld stehen

Quelle: Eurosport


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