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Neue Frise, alte Dominanz: Weltmeister Tadej Pogacar startet mit Traum-Solo in den Saisonauftakt bei Strade Bianche
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Publiziert 08/03/2026 um 13:15 GMT+1 Uhr
Superstar Tadej Pogacar fährt beim Saisonauftakt wieder allen weit davon. Der Strade-Bianche-Rekordsieg war ein deutliches Zeichen des slowenischen Radrennfahrers an die Konkurrenz. Tadej Pogacar stand grinsend im Konfetti-Regen auf der altehrwürdigen Piazza del Campo von Siena und fuhr sich durch die frisch blondierten Haare. Die kecke Frisur war das einzige Neue beim Radprofi-Superstar.
Highlights: Nächste Pogacar-Show auf den Schotterpisten der Toskana
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Die leise Hoffnung im Peloton hingegen, dass sich im zehnten Profijahr am Pogacars Dominanz etwas ändern könnte, hatte der slowenische Topstar beim Saisonauftakt im weißgrauen Staub der Toskana erstickt - sein vierter Strade-Bianche-Sieg ließ keine Fragen offen.
"Das war ein großartiger Start ins neue Jahr", sagte der Weltmeister, nachdem er mit einem seiner unwiderstehlichen Soli über diesmal rund 80 km beim Schotterspektakel triumphiert hatte.
Ob das nun erneut bis in den Herbst so weitergehen werde, wie 2024 und 2025? "Mal sehen", sagte der 27-Jährige: "Das war heute der erste Tag. Wir gehen Tag für Tag, Rennen für Rennen an."
2026 soll das nächste galaktische Radsport-Jahr für den Außerirdischen werden: Nach den Frühjahrsklassikern ist der fünfte Toursieg das Hauptziel, Weltmeister will Pogacar danach zum dritten Mal in Serie werden, zudem Europameister beim Heimspiel in Slowenien. Nach diesem Auftakt ist kaum denkbar, dass dies jemand verhindern könnte.
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79 Kilometer vor dem Ziel: Pogacar setzt zum Solo an - Pidcock im Pech
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147 Tage nachdem Pogacar bei der Lombardei-Rundfahrt die alte Saison mit einem Traumsolo in Italien beendet hatte, startete er genau so in die neue.
"Es gibt keinen wie ihn", schrieb "La Gazetta dello Sport" über Pogacars Siena-Triumph mit genau einer Minute Vorsprung auf Frankreichs Supertalent Paul Seixas - viermal hatte noch keiner das "Paris-Roubaix Norditaliens" gewonnen.
Keine ernstzunehmende Konkurrenz für Pogacar
Es war ein typischer "Pogi"-Sieg: Jeder wusste, dass er attackieren würde. Jeder wusste, wann er attackieren würde. Am Monte Sante Marie nämlich, kurz nach der Rennmitte. So wie bei den Siegen 2022 und 2024.
Nur 2025, als er nach einem Sturz erstmal aufschließen musste, griff Pogacar später an. Alle wussten also alles - verhindern konnte es keiner. "Ich habe mir einfach gesagt: Vollgas bis zur Kuppe", sagte Pogacar. Mehr Taktik brauchte es nicht.
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Pogacar nach Sieg: "Die Jungen pushen mich an meine Grenzen"
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Trotz eines Olympiasiegers wie Tom Pidcock und eines Wout Van Aert fehlte Pogacar ein ernstzunehmender Kontrahent. Der wohl einzige Rivale, der dem Slowenen im Frühjahr auf Augenhöhe begegnen kann, bleibt der in Siena fehlende Niederländer Mathieu van der Poel.
Dreimal messen sich beide zeitnah, es werden wie 2025 die Frühlings-Höhepunkte. Damals rang Ex-Weltmeister van der Poel den amtierenden Weltmeister bei Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix nieder, Pogacar gewann die Flandern-Rundfahrt. Jeder siegte also auf seinem Terrain.
Pogacar: "Ich kann nicht zaubern"
Diesmal will Pogacar die "Auswärtssiege" in Sanremo (21. März) und Roubaix (12. April) holen. Dafür bereitet er sich akribisch vor, besuchte die neuralgischen Roubaix-Stellen im Dezember und verbesserte kurz vor Saisonstart den Kletterrekord der Strava-App an der Cipressa, dem vorletzten Berg vor Sanremo.
Dort seien die "Primavera"-Anstiege normalerweise zu leicht für seine Attacken, sagte Pogacar: "Ich kann nicht zaubern." Strade Bianche ließ nun eher wieder das Gegenteil vermuten.
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(SID)
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Triumphzug in Siena: Pogacar düpiert die Konkurrenz erneut
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