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Van Aert triumphiert in Siena - Schachmann auf dem Podium

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Wout van Aert

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
01/08/2020 Am 17:59 | Update 01/08/2020 Am 17:59

Maximilian Schachmann ist beim Restart der WorldTour-Saison auf das Podium gefahren. Bei der 14. Strade Bianche über 184 Kilometer mit Start und Ziel in der Toskana-Perle Siena belegte der 26-Jährige vom deutschen Team Bora-hansgrohe beim Sieg des Belgiers Wout van Aert (Jumbo-Visma) den dritten Platz. Im Zielspurt musste sich der Berliner dem Italiener Davide Formolo geschlagen geben.

  • So lief der Klassiker bei Strade Bianche

"Es war ein brutales Rennen, und mir war schon vor dem Start klar, dass der Schlüssel zum Erfolg sein wird, wie man mit der Hitze umgehen kann", sagte Schachmann nach der Tortur bei Temperaturen jenseits der 35 Grad.

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Schachmann hatte vor dem Abbruch der Saison wegen der Corona-Pandemie das letzte Rennen der WorldTour gewonnen, sich im März bei der Fernfahrt Paris-Nizza durchgesetzt. Am Samstag machte er sich drauf und dran, das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Gemeinsam mit einem Quintett bestimmte der Deutsche lange Zeit das Geschehen auf den weißen und staubigen Schotterpisten, die ein Drittel der Gesamtstrecke einnahmen. Zu den Führenden gehörte neben van Aert und Formolo auch Olympiasieger Greg van Avermaet (Belgien/CCC Team).

Van Aert sprengt die Spitzengruppe erfolgreich

Gut 20 Kilometer vor dem Ziel sprengten Schachmann und van Aert die Spitzengruppe mit einem Ausreißversuch, aber nach nur wenigen Kilometern wurden sie wieder gestellt. Für van Avermaet war die Tempoverschärfung jedoch zu viel, er musste abreißen lassen.

12,5 Kilometer vor dem Ziel wagte es van Aert erneut. Der 25-Jährige baute sich einen kleinen Vorsprung auf, Schachmann und Formolo hielten zunächst noch Kontakt. Doch beim schweren Anstieg zur Piazza del Campo war die Entscheidung gefallen. Van Aert konnte nach zwei dritten Plätzen 2018 und 2019 endlich triumphieren.

"Im letzten Sektor wollte ich etwas warten, das war ein Fehler, denn van Aert hatte schnell eine Lücke", sagte Schachmann zum entscheidenden Moment, "danach hätte ich alle Kraft investieren müssen, um noch einmal nach vorne zu kommen, da habe ich mich aufs Podium konzentriert."

Auf Beifall mussten die Profis allerdings verzichten. Zuschauer waren auf der Piazza del Campo nicht zugelassen, auch entlang der Strecke waren nur vereinzelt Fans zu sehen.

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