Strade Bianche: Tadej Pogacar feiert beeindruckenden Solo-Sieg beim Schotter-Rennen rund um Siena

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) hat nach einer beeindruckenden Vorstellung auf den "weißen Straßen" der Toskana das Eintagesrennen Strade Bianche gewonnen. Der 23-jährige Slowene siegte in Siena als Solist, nachdem er gut 50 Kilometer vor dem Ziel in einem Schotterabschnitt aus dem Peloton attackiert hatte. Für den zweimaligen Tour-de-France-Sieger ist es bereits der dritte Tageserfolg in 2022.

Tadej Pogacar bejubelt seinen Solo-Sieg bei der Strade Bianche

Fotocredit: Getty Images

Zweiter wurde der spanische Routinier Alejandro Valverde (Movistar) vor dem Dänen Kasper Asgreen (Quick-Step Alpha Vinyl Team).
Valverde hatte im Ziel 37 Sekunden Rückstand auf den überragenden Tadej Pogacar, der Ende Februar bei der UAE Tour bereits zwei Etappen und die Gesamtwertung für sich entschieden hatte.
Valverde (Movistar) hatte sich hinauf zur Altstadt von Siena auf dem Schlusskilometer nach von Asgreen (Quick-Step Alpha Vinyl) absetzen können.
Der UAE-Kapitän hatte sich auf einer der zahlreichen Passagen über Naturstraßen bergab aus dem Feld gelöst, einen kleinen Vorsprung herausgefahren und dann in der Gegensteigung nochmals beschleunigt. So brachte er einen entscheidenden Vorsprung zwischen sich und die Verfolger, der bis ins Ziel reichte.
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Die entscheidende Attacke: Hier enteilt Pogacar Alaphilippe und Co.

Quelle: Eurosport

Alaphilippe mit spektakulärem Überschlag

"Ein unglaubliches Rennen. Ich bin früh angetreten und erst fünf Kilometer vor dem Ziel wusste ich, dass ich es schaffen würde. Sogar am letzten Anstieg habe ich mich sicherheitshalber noch umgedreht. Am Santa Maria-Anstieg wollte ich alles raushauen und da konnte mir niemand folgen. Ich war alleine vorne und musste es dann durchziehen", erklärte Pogacar
Einen Schockmoment erlebte Weltmeister Julian Alaphilippe (Quick-Step Alpha Vinyl Team). Der Franzose wurde gut 100 Kilometer vor dem Ziel zusammen mit anderen Fahrern vom Wind von einem der Schotterabschnitte geweht.
Es kam zu einem Massensturz, bei dem Alaphilippe einen spektakulären Überschlag hinlegte. Im Anschluss konnte er jedoch weiterfahren und auch wieder zum Peloton einschließen.
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Alaphilippe einfach weggeblasen: Heftiger Wind verursacht Stürze

Quelle: Eurosport

Die deutschen Fahrer hatten mit der Entscheidung um den Sieg nichts zu tun. Immerhin konnten sich aber Leon Heinschke und Marco Brenner (beide DSM) in der Ausreißergruppe des Tages in Szene setzen, die 50 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde.
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