Tadej Pogacar und Summer McIntosh sind "Champions der Champions" - sportartenübergreifende Auszeichnung für Tour-Sieger
VonJan Zesewitz
Update 30/12/2025 um 22:18 GMT+1 Uhr
Tadej Pogacar konnte seiner langen Liste an Auszeichnungen im Jahr 2025 noch eine weitere, sportartenübergreifende hinzufügen. Die Zeitungsgruppe der französischen "L'Équipe" wählt alljährlich den "Champion der Champions", sozusagen den Weltsportler des Jahres. Der Slowene gewann diese Auszeichnung nach seinem vierten Tour-de-France-Sieg zum ersten Mal. Bei den Frauen triumphierte Summer McIntosh.
Kannibalisch! Die besten Pogacar-Szenen 2025
Quelle: Eurosport
Die kanadische Schwimmerin wurde 2024 mit erst 17 Jahren dreifache Olympiasiegerin und legte bei den Weltmeisterschaften in Singapur im folgenden Jahr noch vier weitere Goldmedaillien obendrauf. Für die 19-Jährige war es nach Platz zwei im vergangenen Jahr (hinter Simone Biles) ebenfalls die erste Auszeichnung.
Pogacar setzte sich gegen den schwedischen Stabhochspringer Armand Duplantis durch, der den Weltrekord in diesem Jahr auf 6,30 Meter schraubte und bei der WM in Tokio Gold gewann. Der slowenische Tour-Sieger verteidigte seinen WM-Titel in Kigali, gewann die Monumente Flandern-Rundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Lombardei-Rundfahrt - und insgesamt 20 Rennen.
"Ich würde mich ehrlich gesagt nicht auf diese Liste setzen", sagte der Preisträger bescheiden gegenüber "L'Équipe". Er könne sich "selbst nicht so hoch setzen. Ich sehe einige sehr coole Namen. Echte Champions ... Ich fühle mich sehr geehrt und glücklich, ein Teil dieser Liste zu sein."
Die französische Zeitung vergibt seit 1975 diesen Preis (Champions des Champions) für die internationale Sportwelt, seit 2012 gibt es eine getrennte Wertung für Männer und Frauen.
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Tadej Pogacar wurde nach seinem erfolgreichen Jahr 2025 von der L'Equipe zum Sportler des Jahres gewählt
Fotocredit: Getty Images
Nach Greg LeMond ist Pogacar der zweite Radprofi, der in der Abstimmung auf dem ersten Platz landet. Deutsche Preisträger waren Michael Schumacher (2001-2003) und Rosemarie Ackermann aus der DDR, die 1977 als erste Frau die Zwei-Meter-Marke im Hochsprung übersprang.
McIntosh setzt sich gegen US-Leichtathletinnen durch
Bei den Männern war mit Carlos Alcaraz (Dritter) und Jannik Sinner (Fünfter) nur der Sport Tennis mehrfach vertreten. Die beiden teilten die Grand-Slam-Titel in diesem Jahr unter sich auf. Pogacar und Duplantis hatten allerdings einen großen Abstand auf die Konkurrenz.
Bei den Frauen war es etwas enger. McIntosh gewann vor der US-Amerikanerin Sydney McLaughlin-Levrone, die Weltmeisterin über 400m und 4x400m wurde. Dritte wurde ihre Landsfrau Melissa Jefferson-Wooden, ebenfalls Leichtathletin. Sie gewann Gold über 100m, 200m und mit der 4x100m Staffel.
Die Top Ten der Frauen
1. Summer McIntosh (Kanada), Schwimmen, 628 Punkte
2. Sydney McLaughlin-Levrone (USA), Leichtathletik, 516 Punkte
3. Melissa Jefferson-Wooden (USA), Leichtathletik, 425 Punkte
4. Pauline Ferrand-Prévôt (Frankreich), Radsport, 375 Punkte
5. Katie Ledekcy (USA), Schwimmen, 331 Punkte
6. Aryna Sabalenka (Belarus), Tennis, 293 Punkte
7. Federica Brignone (Italien), Skifahren, 151 Punkte
8. Aitana Bonmati (Spanien), Fußball, 140 Punkte
9. Beatrice Chebet (Kenia), Leichtathletik, 85 Punkte
10. Angelina Melnikova (Russland), Turnen, 72 Punkte
2. Sydney McLaughlin-Levrone (USA), Leichtathletik, 516 Punkte
3. Melissa Jefferson-Wooden (USA), Leichtathletik, 425 Punkte
4. Pauline Ferrand-Prévôt (Frankreich), Radsport, 375 Punkte
5. Katie Ledekcy (USA), Schwimmen, 331 Punkte
6. Aryna Sabalenka (Belarus), Tennis, 293 Punkte
7. Federica Brignone (Italien), Skifahren, 151 Punkte
8. Aitana Bonmati (Spanien), Fußball, 140 Punkte
9. Beatrice Chebet (Kenia), Leichtathletik, 85 Punkte
10. Angelina Melnikova (Russland), Turnen, 72 Punkte
Die Top Ten der Männer
1. Tadej Pogacar (Slowenien), Radsport, 821 Punkte
2. Armand Duplantis (Schweden), Leichtathletik, 799 Punkte
3. Carlos Alcaraz (Spanien), Tennis, 252 Punkte
4. Ousmane Dembélé (Frankreich), Fußball, 226 Punkte
5. Jannik Sinner (Italien), Tennis, 169 Punkte
6. Léon Marchand (Frankreich), Schwimmen, 146 Punkte
7. Marc Marquez (Spanien), Motorrad, 134 Punkte
8. Marco Odermatt (Schweiz), Skifahren, 104 Punkte
9. Shai Gilgeous-Alexander (Kanada), Basketball, 103 Punkte
10. Rory McIlroy (Nordirland), Golf, 75 Punkte
2. Armand Duplantis (Schweden), Leichtathletik, 799 Punkte
3. Carlos Alcaraz (Spanien), Tennis, 252 Punkte
4. Ousmane Dembélé (Frankreich), Fußball, 226 Punkte
5. Jannik Sinner (Italien), Tennis, 169 Punkte
6. Léon Marchand (Frankreich), Schwimmen, 146 Punkte
7. Marc Marquez (Spanien), Motorrad, 134 Punkte
8. Marco Odermatt (Schweiz), Skifahren, 104 Punkte
9. Shai Gilgeous-Alexander (Kanada), Basketball, 103 Punkte
10. Rory McIlroy (Nordirland), Golf, 75 Punkte
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Quelle: Eurosport
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