Tirreno-Adriatico - 2. Etappe: Jonathan Milan (Lidl-Trek) triumphiert souverän im Massensprint in Follonica

Jonathan Milan (Lidl-Trek) hat die 2. Etappe von Tirreno-Adriatico souverän gewonnen. Nach 192 Kilometern von Camaiore nach Follonica setzte er sich im Massensprint vor dem Niederländer Maikel Zijlaard (Tudor) und Paul Penhoet (Groupama-FDJ) durch. Der Italiener galt bei den Sprintankünften beim "Rennen zwischen den Meeren" als Topfavorit und lieferte ab. Gesamtführender bleibt Filippo Ganna.

Überzeugender Sprint-Sieg von Milan bei Tirreno-Adriatico

Quelle: Eurosport

Der Ineos-Grenadiers-Profi gewann das gestrigr Zeitfahren mit 23 Sekunden Vorsprung auf Juan Ayuso (UAE Emirates-XRG). Heute schlug der Tag des nächsten Italieners. MIlan konnte sich dabei auf eine perfekte Sprintvorbereitung seines Lidl-Trek-Teams verlassen und war nach der letzten Kurve 300 Meter vor dem Ziel in einer idealen Position und siegte am Ende mit einer Radlänge Abstand.
"Letztes Jahr war es unser erstes Mal mit dieser Ankunft hier", erinnerte sich der SIeger an seinen neunten Platz im vergangenen Jahr. "Ich habe sie nicht vergessen und wir konnten unsere Erfahrung einbringen. Das Team hat von Anfang bis Ende einen großartigen Job gemacht, sie haben mich perfekt in Position gebracht, es war super durchdacht, vielen Dank an das ganze Team. Siegessicher war ich erst nach der Ziellinie, aber wir haben heute unseren Plan komplett durchführen können."
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Highlights: Stürze und Massensprint beim Rennen zwischen den Meeren

Quelle: Eurosport

Pascal Ackermann (Israel-PremierTech) konnte in die Sprintentscheidung nicht mit eingreifen, auch Superstar Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck) hielt sich zurück und wurde 20. im Tagesergebnis.
In der Gesamtwertung schob sich MIlan durch die Zeitbonifikationen auf Platz zwei vor und liegt jetzt 19 Sekunden hinter Ganna.

Gaudu muss nach Sturz aufgeben

Mitfavorit David Gaudu (Groupama-FDJ) musste das Rennen nach einem Sturz aufgeben. Durch einen Sturz zehn Kilometer vor dem Ziel wurde auch der Sprinter Dylan Groenewegen (Jayco-AlUla) aller Chancen auf den Tagessieg beraubt. Er konnte sich zwar wieder ins Feld zurückarbeiten, konnte aber nicht mehr mitsprinten.
Am Mittwoch warten 239 hügelige Kilometer zwischen Follonica und Colfiorito (Foligno) auf das Peloton. Wenige Kilometer vor der Zielankunft gilt es dabei, eine Bergwertung der höchsten Kategorie zu bewältigen - eine hervorragende Chance für Ausreißer.
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Bitter: Sturz zwingt Mitfavorit Gaudu zur Aufgabe

Quelle: Eurosport


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