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Tirreno - Adriatico: Bockstarker Max Walscheid fährt im Zeitfahren aufs Podium - Filippo Ganna in eigener Liga
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Update 09/03/2026 um 18:12 GMT+1 Uhr
Der deutsche Radprofi Max Walscheid (Lidl Trek) ist im Einzelzeitfahren zum Auftakt der italienischen Rundfahrt Tirreno - Adriatico auf Platz drei gefahren. Der 32-Jährige lag im Ziel 26 Sekunden hinter dem Tagessieger Filippo Ganna (INEOS Grenadiers), der Italiener fuhr in seiner Paradedisziplin in einer eigenen Liga. Zweiter wurde Gannas niederländischer Teamkollege Thymen Arensman (+0:22).
Walscheid mischt die Elite auf - Ganna im Zeitfahren eine Klasse für sich
Quelle: Eurosport
Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) hat wie im Vorjahr das Auftaktzeitfahren von Tirreno-Adriatico in Lido di Camaiore gewonnen. Für den Italiener ist es insgesamt der sechste Sieg beim Kampf gegen die Uhr beim Rennen zwischen den Meeren, der vierte beim Auftakt am Lido am Tyrrhenischen Meer.
Ganna lieferte eine Machtdemonstration und hatte nach 11,5 Kilometern 22 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Arensman.
Für ein Ausrufezeichen sorgte Walscheid, der mit 26 Sekunden Rückstand Dritter wurde, nur wenige Zehntelsekunden vor dem dritten Ineos-Profi, Magnus Sheffield.
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Drei Dinge, die auffielen: Der Kampf ums Podium wird übersichtlich
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Ganna wird die zweite Etappe von Camaiore nach San Gimignano durch den Erfolg im Blauen Trikot des Gesamtführenden in Angriff nehmen.
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"Was für ein Einstieg!" Walscheid mit Glanzleistung im Zeitfahren
Quelle: Eurosport
Ganna auch "ohne pushen" zum Rekord
"Ich bin so glücklich. Wie ich gestern gesagt, habe, wollte ich nicht zu viel pushen, auch im Hinblick auf mein nächstes Ziel nach diesem Rennen", sagte Ganna im Sieger-Interview mit Fokus auf seinen großen Saisonhöhepunkt, Mailand-Sanremo.
"Jetzt bin ich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Die Form ist gut und die Beine drehen sich gut. Ich bin aber nicht ganz so zufrieden, wie sie sich anfühlen, aber das Ergebnis ist sehr gut. Auch Thymen (Arensman) und Marcus (Sheffield) haben eine fantastische Leistung abgeliefert. Als gesamtes Team sind wir sehr stark."
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Wie bitter ist das denn?! Kogut crasht im Zeitfahren in der ersten Kurve
Quelle: Eurosport
Roglic überzeugt
Gannas "gar nicht so zufriedenes Gefühl" sorgte für einen neuen Streckenrekord bei dem Zeitfahren am Lido. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit von 56,868 km/h war das schnellste Zeitfahren der Geschichte der Fernfahrt und noch einmal acht Sekunden beziehungsweise 0,7 km/h schneller als bei seinem Sieg im Vorjahr.
"Von den Wetterbedingungen her war es heute etwas schneller als prognostiziert", analysierte der Italiener. "Wir hatten einen fantastischen Tag. Ich hoffe, dass das Wetter in den nächsten Tagen auch so bleibt, mit wenig Wind und viel Sonnenschein."
Trotz Fokus auf das erste Monument des Jahres wird er das Blaue Trikot in den kommenden Tagen nicht kampflos hergeben: "Ich werde darum kämpfen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Eventuell werde ich auf einen weiteren Etappensieg gehen. Das ist aber nicht einfach. Wir werden versuchen, unser Bestes zu geben, als gesamtes Team."
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Visier bereitet Moscon Probleme - der feuert es einfach weg
Quelle: Eurosport
Unter den Favoriten auf den Gesamtsieg der Fernfahrt konnte neben Arensman vor allem Primoz Roglic (Red Bull - Bora - hansgrohe) zufrieden sein. Der Slowene wurde mit 31 Sekunden Rückstand Siebter und landete damit knapp vor seinen Konkurrenten Antonio Tiberi (Bahrain Victorious, Neunter, +0:33 Minuten) und Isaac Del Toro (UAE Emirates - XRG, Zehnter, +0:36 Minuten).
Die 2. Etappe über 206 Kilometer von Camaiore nach San Gimignano endet mit einem kurzen Gravel-Anstieg in der Toskana.
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Sieg bei Zeitfahr-Auftakt: Ganna pulverisiert die Bestzeit
Quelle: Eurosport
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1. EtappeLido di Camaiore → Lido di Camaiore / 11.5 km
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F. GannaBeendet
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