Critérium du Dauphiné - Tadej Pogacar erklärt sich nach seiner bitteren Zeitfahr-Schlappe: "Falsch eingeschätzt"
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) hat sich nach seinem enttäuschenden Zeitfahren auf der 4. Etappe des Critérium du Dauphiné zu Wort gemeldet. "Mir ist heute nicht das perfekte Zeitfahren gelungen", wird der Slowene in einem Statement seines Teams zitiert. Der dreimalige Tour-de-France-Champion hatte am Mittwoch massiv Zeit auf seine Konkurrenten im Gesamtklassement eingebüßt.
Highlights: Evenepoel dominiert Zeitfahren - Pogacar zeigt Schwächen
Quelle: Eurosport
Schlussendlich verlor er 49 Sekunden auf Tagessieger Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) und 27 Sekunden auf seinen dänischen Dauerrivalen Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike), der bei sich aber ebenfalls Luft nach oben sah.
Damit liegt Pogacar in der Gesamtwertung nun 38 Sekunden hinter Evenepoel und 22 Sekunden hinter Vingegaard, die als seine Hauptgegner um den Gesamtsieg gelten. Zudem fehlen ihm 34 Sekunden auf den zweitplatzierten Deutschen Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe), der sich Außenseiterchancen ausrechnet.
Pogacar erklärte sich die Niederlage auf dem vierten Tagesabschnitt des Rennens mit einer Fehlkalkulation: "Ich glaube, dass ich die Geschwindigkeit etwas falsch eingeschätzt habe. Ich bin den ersten Sektor etwas zu konservativ angegangen, hätte aber mehr pushen sollen."
Trotz des Rückschlags richtete der 26-Jährige seinen Blick nach vorne, schließlich sei das Team an Start gegangen, um sich für die Tour de France vorzubereiten, wie er klarstellte.
"Es stehen immer noch drei große Etappen an und ich freue mich darauf. Die Mannschaft arbeitet gut und mit den Rivalen, die wir hier haben, ist es der beste Ort, um uns herauszufordern", verbreitete Superstar weiteren Optimismus.
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Strecke und Profil der 4. Etappe: Der Kurs des Einzelzeitfahrens
Quelle: Eurosport
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