Dauphiné: Tadej Pogacar hängt Jonas Vingegaard erneut ab und baut Gesamtführung aus - Königsetappe wird zur Solo-Show
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) hat die Königsetappe des Critérium du Dauphiné 2025 hinauf nach Valmeinier 1800 gewonnen. Der Gesamtführende setzte sich auf der 7. Etappe 12 Kilometer vor dem Ziel entscheidend von seinen Verfolgern ab und siegte mit 14 Sekunden Vorsprung auf Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike). Der Schwabe Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe/+1:21 Min) wurde Dritter.
Highlights: Lipowitz in Schlagdistanz der Stars - Pogacar überragend
Quelle: Eurosport
Es war der insgesamt 98. Profisieg des slowenischen Weltmeisters, der damit vor seinem ersten Gesamtsieg beim Critérium du Dauphiné steht.
Pogacar hatte auch auf der Königsetappe mit den berühmten Tour-Bergen Col de la Madeleine (1991 m) und Col de la Croix de Fer (2063 m) alles im Griff.
Pogacar setzte sich rund zwölf Kilometer vor dem Ziel mit einer harten Attacke von seinen ärgsten Verfolgern in der Gesamtwertung ab und war danach nicht mehr aufzuhalten.
Zunächst nahmen Vingegaard (Visma-Lease a Bike) und Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) gemeinsam die Verfolgung des Dominators in Angriff. Während sich der Däne von jener Attacke schnell erholte und den Schaden in Grenzen hielt, musste Lipowitz abreißen lassen.
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Beeindruckend: Pogacar hängt Vingegaard ab und siegt - Lipowitz stark
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Pogacar ungefährdet zum Sieg
Am Ende fuhr Pogacar einen Vorsprung von 14 Sekunden auf Vingegaard raus - ein moderater Vorsprung. Der dreimalige Tour-de-France-Sieger hatte auf den letzten 500 Metern offenbar Tempo herausgenommen.
"Heute wollten wir auf allen Anstiegen die Kontrolle übernehmen. Visma hat es mit vielen Attacken versucht, und ich war ziemlich zufrieden damit, wie Pavel (Sivakov; Anm. d. Red.) gefahren ist", sagte Pogacar im anschließenden Interview.
"Es war eine Art Verteidigung, um nicht von allen Visma-Fahrern gleichzeitig attackiert zu werden. Also habe ich selbst angegriffen und konnte ein gutes Tempo bis zum Gipfel halten - ich war wirklich froh, das Trikot auf diese Weise verteidigen zu können", so der 26-Jährige weiter.
Für Lipowitz sprang wie am Vortag ein starker dritter Platz heraus. Der Schwabe kam mit 1:21 Minuten Rückstand ins Ziel. Einen guten Tag erwischte auch Emanuel Buchmann (Cofidis), der in der ersten großen Verfolgergruppe die Bergankunft erreichte und Rang acht belegte.
Pogacar zieht in der Gesamtwertung davon
Remco Evenepoel (Belgien/Soudal Quick-Step), der bis zur 6. Etappe noch das Gelbe Trikot getragen hatte, brach hinauf nach Valmeinier 1800 ein und hatte als Fünftplatzierter hinter dem Norweger Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun (+2:26 Minuten).
In der Gesamtwertung baute Pogacar vor der abschließenden Etappe am Sonntag seinen Vorsprung damit auf 1:01 Minuten auf Vingegaard aus.
Der Däne zeigte sich nach dennoch zufrieden ob des Rennverlaufs. "Ich konnte seiner Attacke nicht folgen, aber um ehrlich zu sein, glaube ich, dass ich einen guten Job gemacht habe. Ich bin mein eigenes Tempo gefahren, habe am Schluss nicht viel verloren und kann zufrieden mit der Etappe sein", erklärte der zweimalige Tour-Sieger.
Lipowitz auf den Spuren von Buchmann
Lipowitz verteidigte seinen dritten Rang (2:21 Minuten). Evenepoel liegt mit einem Rückstand auf 4:11 Minuten dahinter auf Platz vier.
Die Dauphiné, das wichtigste Vorbereitungsrennen auf die am 5. Juli in Lille beginnende Tour de France, endet am Sonntag mit einer weiteren Bergankunft nach 133,3 km auf dem Plateau du Mont-Cenis (2095 m).
Zuletzt hatte Buchmann 2019 die Dauphiné als Dritter abgeschlossen und bei der folgenden Tour de France einen starken vierten Platz belegt. Einziger deutscher Sieger des Rennens war Udo Bölts 1997.
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(mit SID)
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Vingegaard adelt Lipowitz: "Auf ihn müssen wir ein Auge haben"
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7. EtappeGrand-Aigueblanche → Valmeinier 1800 / 131.6 km
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T. PogacarBeendet
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