Tour Auvergne-Rhône-Alpes: Isaac del Toro sichert sich Gesamtsieg mit Solo am Schlusstag - Paul Seixas muss aufgeben

Isaac Del Toro vom Team UAE hat am Schlusstag der 78. Tour Auvergne-Rhône-Alpes Neoprofi Luke Tuckwell (Red Bull) noch aus dem Gelben Trikot gefahren und sich den Gesamtsieg gesichert. Der Mexikaner entschied die nur 120 Kilometer lange Königsetappe von Beaufort zum Plateau de Solaison auf fast 1.500 Metern Höhe souverän für sich. Er verwies dabei den Spanier Juan Auyso (Lidl) auf Rang zwei.

Highlights: Del Toro auf Schlussetappe nicht zu schlagen

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Dritter an der dritten Bergankunft in Folge wurde der Norweger Tobias Halland Johannessen (Uno-X/+1:02 Minuten), gefolgt von Ayusos dänischem Teamkollegen Mattias Skjelmose (+1:31) und dem Spanier Cristian Rodriguez (XDS/+1:31).
Weitere zwölf Sekunden später wurde der 21-jährige Tuckwell zeitgleich hinter seinem belgischen Teamkollegen Maxim Van Gils Achter und beendete die Tour-Generalprobe in der Gesamtwertung 54 Sekunden hinter dem ein Jahr älteren Del Toro auf Rang zwei. Ayuso (+1:17) komplettierte das Podium.
Mitfavorit Paul Seixas (Décathlon) hatte bereits nach 35 Kilometern aufgeben müssen. Der 19-jährige Franzose war am Samstag zu Beginn des vorletzten Teilstücks gestürzt.
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Eine Klasse für sich: Del Toro gewinnt Schlussetappe und Rundfahrt

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Del Toro tritt Pogacar-Nachfolge an

"Es bedeutet mir eine Menge, hier gesiegt zu haben", sagte Del Toro, der die Nachfolge seines Teamkollegen Tadej Pogacar antrat, im Ziel-Interview. "Ich habe eine Menge Respekt vor ihm. Ich will auf dem Rad einfach so glücklich sein wie er. Ich habe probiert, es heute zu genießen. Wahnsinn - ich habe schon wieder gewonnen", fügte er mit Blick auf den Erfolg am Vortag an. Del Toros Triumph ist der erste Gesamtsieg eines Mexikaners bei der prestigeträchtigen Etappenfahrt.
Pogacar, slowenischer Topstar der UAE-Mannschaft, fehlte diesmal beim traditionellen Vorbereitungsrennen auf die Tour de France, er fährt ab Mittwoch die Tour de Suisse - lief im Stream bei HBO Max.
Auch der noch entthronte Tuckwell war überglücklich: "Ich kann es nicht beschreiben. Ich kann es noch nicht realisieren. Überhaupt nicht. Das wird einige Zeit dauern", zeigte sich der Australier am Ende der acht Tage alles andere als enttäuscht darüber, dass er das Gelbe Trikot noch abgeben musste.
Bester Deutscher in der Endabrechnung war Neoprofi Lennart Jasch (Tudor), der sich am Schlusstag noch auf Rang 16 (+13:45) verbesserte. Einziger deutscher Sieger des bis zum Vorjahr unter dem Namen Critérium du Dauphiné ausgetragenen Rennens war 1997 Udo Bölts.
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Décathlon-Duo in Dänemark geschlagen: Das Finale des Copenhagen Sprint

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