Tour Auvergne-Rhônes-Alpes: Paul Seixas nach Sturz geschlagen - Isaac del Toro siegt bei Bergankunft am Grand Colombier

Paul Seixas hat an einem schwarzen Tag seine Chancen auf das Gelbe Trikot bei der Tour Auvergne-Rhônes-Alpes wohl fast vollständig verloren. Ein Sturz zu Beginn der 7. Etappe zwang den Franzosen und seine Décathlon-Teamkollegen zu einer langen Verfolgungsjagd, an deren Ende dem Teenager im Schlussanstieg die Kräfte fehlten, um der Konkurrenz zu folgen. Der Sieg ging so an Isaac del Toro (UAE).

Highlights 7. Etappe: Sturz-Drama um Seixas - Bergankuft geht an del Toro

Quelle: Eurosport

Der Mexikaner gewann nach 133 Kilometern und sechs Anstiegen die steile Bergankunft am gefürchteten Grand Colombier als Solist. Für Seixas, der zwischenzeitlich fast vier Minuten Rückstand auf das Feld gehabt hatte, blieb Rang sieben mit 1:21 Minuten Rückstand.
Zweiter auf 1496 Metern Höhe war der Spanier Juan Ayuso (Lidl), der von del Toro noch abgefangen und um 24 Sekunden distanziert wurde. Platz drei ging an den letztjährigen Tour-Sechsten Tobias Halland Johannessen (UnoX/Norwegen/+38 Sekunden).
"Nachdem ich mich gestern schon gut gefühlt hatte, wollten wir es heute probieren. Für mich sind solche langen Ansteige eher schwer, aber ich gewöhne mich daran und werde mit jedem Rennen besser", sagte Del Toro im Siegerinterview.
Bester Deutscher war der ehemalige Eisschnellläufer Lennart Jasch. Der 25 Jahre alte Fahrer des Teams Tudor Pro Cycling erreichte mit 3:07 Minuten Rückstand den 13. Platz und kletterte auf den 17. Rang im Klassement.
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Del Toro klettert am Grand Colombier zum Sieg: Das Finale der 7. Etappe

Quelle: Eurosport

Das Gelbe Trikot verteidigte Red-Bull-Youngster Luke Tuckwell (Australien), der Elfter wurde und in der Gesamtwertung noch 42 Sekunden vor Matteo Jorgenson (USA/Visma) liegt.
Den Gedanken an den Gesamtsieg hat Tuckwell noch nicht vollständig verdrängt: "Morgen wird es wieder ein verrückter Tag. Ich werde versuchen, mich so gut wie möglich zu erholen und dann zu kämpfen."

Seixas kämpft sich zurück und wird geehrt

Seixas war rund 40 Kilometern zu Fall gekommen. Nach einiger Zeit am Boden stieg er wieder auf sein Rad und fuhr mit zwei Teamkollegen an seiner Seite sowie einem Rückstand von rund vier Minuten dem Feld hinterher. Schürfwunden an Armen und Beinen sowie Blutflecken auf seinem weißen Trikot des besten Jungprofis zeugten vom Crash.
Zuvor war die Abfahrt von der dritten Bergwertung von den Veranstaltern aus Sicherheitsgründen neutralisiert worden, wenig später stürzte Seixas aber dennoch.
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Seixas nach Sturz schwer gezeichnet: Blutend auf Verfolgungsjagd

Quelle: Eurosport

Erst 37 km vor dem Ziel schaffte es Seixas dank des Einsatzes seiner Teamkollegen wieder zurück ins Feld, am Schlussanstieg konnte er jedoch nicht mit den Besten mithalten. Im Ziel brach er erschöpft zusammen, zeigte sich aber einige Minuten später, versehen mit etlichen verbänden, auf dem Siegerpodium als "Kämpferischster Fahrer" des Tages.
Am Sonntag folgt zum Abschluss des Rennens, das bis zum Vorjahr unter dem Namen Dauphiné ausgetragen wurde, die dritte Bergankunft in Serie. Erst diese Königsetappe mit vier schweren Anstiegen wird über den Gesamtsieg entscheiden - live im Stream bei HBO Max.
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"Jetzt wird's chaotisch!" Seixas mit wilder Verfolgungsfahrt nach Sturz

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Frankreichs schönste Serpentinen: Die Lacets du Grand Colombier

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(mit SID und radsport-news.com)
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Strecke & Profil 8. Etappe: Vier Alpen-Pässe als Schlussakt

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