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Tour de France: Peter Sagan in knappem Sprint zum nächsten Sieg
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Publiziert 20/07/2018 um 17:35 GMT+2 Uhr
Peter Sagan ist auf der 13. Etappe der Tour de France zu seinem dritten Tagessieg gesprintet. Der Weltmeister aus der Slowakei setzte sich in Valence gegen Europameister Alexander Kristoff aus Norwegen und den Franzosen Arnaud Démare durch. John Degenkolb wurde als bester Deutscher Vierter nach den 169 Kilometern. Das Gelbe Trikot verteidigte der Brite Geraint Thomas einen weiteren Tag.
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Peter Sagan verwies bei der umkämpften Zielankunft Kristoff (UAE Team Emirates) und Démare (Groupama-FDJ) auf die Plätze. Damit baute er die ohnehin komfortable Führung in der Punktewertung aus. Der sechste Gewinn des Grünen Trikots ist Sagan kaum noch zu nehmen.
"Diese Etappe war wie ein Stück Gold für uns. Es war flach, und alle konnten sich ein bisschen erholen", sagte Sagan. Beinahe aber hätte sich Sagan auf dem Weg zum nächsten Sieg verspekuliert.
Nach den Strapazen im Hochgebirge wurden die Fahrer auf der Sprintetappe mit zwei kleineren Bergwertungen etwas geschont. Eine vierköpfige Gruppe ohne deutsche Beteiligung nutzte die Gelegenheit für eine frühe Flucht, die angesichts der Nachführarbeit des Feldes allerdings aussichtslos war.
Auf den Schlusskilometern baute Degenkolbs Trek-Team einen Sprintzug für den Deutschen auf, der die Vorarbeit aber nicht mit seinem zweiten Etappensieg abschloss. Stattdessen zog Sagan mit einer Energieleistung auf den letzten Metern noch an Kristoff und Démare vorbei.
Degenkolbs Team für Einsatz nicht belohnt
In den Finalsprint griffen einige Top-Fahrer gar nicht mehr ein. Die deutschen Etappenjäger Marcel Kittel und Andre Greipel, aber auch Ex-Weltmeister Mark Cavendish sowie die zweimaligen Etappensieger Fernando Gaviria und Dylan Groenewegen hatten ihre Tour-Teilnahme in den Alpen unfreiwillig beendet.
Kittel und Cavendish waren am Mittwoch aus dem Zeitlimit gefallen, Greipel und Co. stiegen am Donnerstag auf dem Weg nach L'Alpe d'Huez kurzerhand in den Besenwagen. Die fordernde Streckenführung im Hochgebirge sorgte für Kritik.
Sagan hatte am Donnerstagabend zwar Ziel und Zeitlimit erreicht, fürchtete anschließend aber "Chaos" in den verbleibenden Massenankünften. "Jetzt will jeder mitspringen", hatte er gesagt. Das Chaos blieb aus, seinen dritten Etappensieg ließ er sich nicht nehmen.
Am Samstag beginnt schon die nächste Kletterei. Die 14. Etappe startet am Samstag in Saint-Paul-Trois-Chateaux und streift bei der Zielankunft nach 188 km in Mende das südliche Zentralmassiv. Vier Bergwertungen, von denen keine die zweite Kategorie überschreitet, machen die Etappe für Ausreißer attraktiv.
Der Schlussanstieg wird dann die Favoriten fordern, denn er ist richtig steil und könnte für Anstände sorgen.
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