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Tour de France: Buchmann stolz, Sagan im Pech - die Bora-Bilanz
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Publiziert 04/09/2020 um 20:13 GMT+2 Uhr
Team Bora-hansgrohe hat der 7. Tour-Etappe mit offensiver Fahrweise vom Start weg den Stempel aufgedrückt. Nicht alles lief am Ende perfekt nach Plan, aber Emanuel Buchmann und Peter Sagan konnten im Ziel in Lavaur mächtig stolz auf die Leistung der Mannschaft sein. "Ich glaube, jetzt wissen alle, dass wir ein starkes Team hier haben", brachte es Buchmann vor dem Pyrenäen-Wochenende auf den Punkt.
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Fast vom Start weg hatte Bora die Initiative ergriffen und mit voller Kraft schon am ersten Anstieg für richtig Alarm gesorgt. Der Plan, die reinen Sprinter anzuhängen und Peter Sagan damit ins Grüne Trikot und zum Etappensieg zu führen, ging aber nur teilweise auf. Denn ein technisches Problem im Zielsprint sorgte dafür, dass der Slowake nicht in die Top Ten kam:
"Ich einfach Pech, dass die Kette vom Ritzel gesprungen ist. Ich habe dadurch viele Punkte liegen lassen, aber was will man machen, so ist der Radsport", so Sagan lakonsich.
Dennoch überwogen die positiven Aspekte in der Analyse des dreifachen Weltmeisters: "Ich bin wirklich stolz auf mein Team. Wir haben heute allen gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Wir sind das gesamte Feld von vorne auseinandergefahren."
Buchmann war ebenso beeindruckt vom Auftritt des Bora-Express: "Das war ein tolles Rennen von uns. Wir wollten für Peter die anderen Sprinter abhängen, das ist uns gelungen. Am ersten Anstieg sind wir voll von vorne gefahren. Ich glaube, jetzt wissen alle, dass wir ein starkes Team hier haben. Wir haben zwar Kraft investiert, aber das Rennen war für alle hart, auch hinten. Und mir macht das nichts, ich kann mehrere Tage hintereinander ans Limit gehen."
Bora-Plan geht (fast) perfekt auf
Auch von der Teameitung gab es nur Lob für den Auftritt der Fahrer: "Wir hatten heute am Morgen schon im Meeting besprochen, dass wir das Rennen schwer machen wollen. Wir wussten, dass es Seitenwind gibt, und haben das in den ersten Anstiegen ausgenutzt. Als die ersten Fahrer abgehängt waren, haben wir durchgezogen. Alle haben wirklich einen unglaublichen Job gemacht", sagte Enrico Poitschke
Dass die fast pausenlose Arbeit vor dem wichtigen Wochenende mit seinen Bergetappen zu viel Kraft gekostet haben könnte, glaubt man bei Bora nicht: "Natürlich hat das heute Kraft gekostet, aber ich denke, das Rennen war für alle schwer. Am Ende hatten wir Peter und Emu vorne, es hat also eigentlich alles perfekt funktioniert. Leider hatte Peter auf der Zielgeraden ein technisches Problem, das war einfach Pech, da kann man nichts machen. Emu hat auf ein paar Favoriten Zeit herausfahren können, das war in jedem Fall gut", so Poitschke weiter.
Buchmanns Fazit, das für den weiteren Verlauf der Tour gelten soll: "Wir haben gezeigt, dass man Respekt vor uns haben muss."
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