Tony Martin genießt die Dominanz: "Sie haben Angst vor uns"

Tony Martin ist bei der Tour de France 2020 einer der zentralen Helfer von Spitzenreiter Primoz Roglic. Der Routinier genießt die Dominanz seines Teams Jumbo-Visma: "Wir haben das Momentum auf unserer Seite. Wenn man einmal die Erfolgswelle reitet, beflügelt das natürlich extra. Man weiß, dass die anderen am Start auf uns schauen - und Angst haben", sagte Martin der "FAZ".

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Eine Situation, die Martin auch aus dem anderen Blickwinkel kennt. Als er etwa bei Katusha-Alpecin fuhr, habe man ähnlich auf Teams wie Astana oder Sky geschaut und überlegt: "Puh, mal gucken, wie weit wir heute kommen. Jetzt stehen wir dort mit breiter Brust am Start und wissen: Wir sagen euch allen, wie weit ihr heute kommt."
Der Gesamtsieg mit Roglic ist das klare Zie für Martin, der die Chancen auf das "maillot jaune" in Paris als sehr aussichtsreich einschätzt: "Aktuell stehen für uns alle Ampeln auf Grün, und es spricht nichts dagegen, dass wir die Form bis Paris halten könnten", so der mehrfache Zeitfahr-Weltmeister.
Seinen Kapitän erlebt Martin ruhig und entschlossen: Ich kann mich nicht erinnern, dass ich ihn schon mal unsicher oder nervös gesehen hätte. Mir kommt es so vor, als ob der ganze Druck bei ihm gar nicht ankommen würde", was in der Hektik der Tour-Etappen ein wichtiger Vorteil sein kann.
Das könnte Dich auch interessieren: Tour-Startliste: Alle Teams, Fahrer, Ausfälle
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung