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Egan Bernal will 2022 zur Tour de France - Voraussichtlich keine Titelverteidigung beim Giro
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Publiziert 06/11/2021 um 16:31 GMT+1 Uhr
Egan Bernal ist an diesem Wochenende in Dubai, um am Kriterium des Giro d'Italia-Veranstalters RCS teilzunehmen. Dort musste der Kolumbianer vor Ort seine Gedanken auch schon voraus auf die nächste Saison und mögliche Einsätze bei den großen Rundfahrten richten. Dabei stellte der Ineos-Grenadiers-Profi klar, dass er 2022 gerne wieder in Frankreich fahren und die Tour de France bestreiten würde.
Egan Bernal fuhr 2019 im Gelben Trikot nach Paris
Fotocredit: Getty Images
"Ich denke ich muss mir den Parcours noch ansehen, aber hoffentlich werde ich die Tour fahren", sagte Bernal gegenüber "cyclingnews.com" in Dubai. Das ist insofern bemerkenswert, als dass die Veranstaltung dort eben ein RCS-Event ist und die Fahrer auf Einladung des Giro-Veranstalters unterwegs sind.
Viele Profis halten sich in diesem Rahmen mit positiven Aussagen zu Starts bei Rennen der ASO eher zurück – genau wie andersrum Profis bei der ASO-Veranstaltung Saitama Criterium in Japan selten bestätigten, den Giro d'Italia als größtes Saisonziel zu sehen.
Hätte Bernal also in Dubai über einen möglichen Giro-Start gesprochen, hätte man seiner Aussage weniger Wahrheitsgehalt zurechnen brauchen, als nun der Ankündigung, 2022 anstatt einer Giro-Titelverteidigung den Tour-Start anzustreben.
Eine Rückkehr zur Italien-Rundfahrt erwäge er für die kommenden Jahre trotzdem auch, da er das Land in dem er lange lebte sehr liebe, so Bernal.
Rückenprobleme bestehen weiter, werden aber besser
Im Gespräch mit "cyclingnews.com" äußerte sich Bernal außerdem auch offen zu seinen andauernden Rückenproblemen, unter denen er seit Sommer 2020 leidet. "Um ehrlich zu sein hatte ich selbst dieses Jahr noch einige Probleme. Aber ich fühle mich jetzt immer besser. Wir kennen meine Verletzung und es dauert etwas, bis man 100 Prozent erholt ist", erklärte er.
"Wir wollen trotzdem Rennen fahren und auch mit etwas Schmerz Vollgas geben. Mehr Schmerzen in den Beinen, als im Rücken – das wird unser großes Ziel dieses Jahr. Aber in jedem Fall bin ich jetzt in besserer Verfassung als zu dieser Zeit letztes Jahr", so Bernal.
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Quelle: Eurosport
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