"Ich denke ich muss mir den Parcours noch ansehen, aber hoffentlich werde ich die Tour fahren", sagte Bernal gegenüber "cyclingnews.com" in Dubai. Das ist insofern bemerkenswert, als dass die Veranstaltung dort eben ein RCS-Event ist und die Fahrer auf Einladung des Giro-Veranstalters unterwegs sind.
Viele Profis halten sich in diesem Rahmen mit positiven Aussagen zu Starts bei Rennen der ASO eher zurück – genau wie andersrum Profis bei der ASO-Veranstaltung Saitama Criterium in Japan selten bestätigten, den Giro d'Italia als größtes Saisonziel zu sehen.
Hätte Bernal also in Dubai über einen möglichen Giro-Start gesprochen, hätte man seiner Aussage weniger Wahrheitsgehalt zurechnen brauchen, als nun der Ankündigung, 2022 anstatt einer Giro-Titelverteidigung den Tour-Start anzustreben.
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Eine Rückkehr zur Italien-Rundfahrt erwäge er für die kommenden Jahre trotzdem auch, da er das Land in dem er lange lebte sehr liebe, so Bernal.

Rückenprobleme bestehen weiter, werden aber besser

Im Gespräch mit "cyclingnews.com" äußerte sich Bernal außerdem auch offen zu seinen andauernden Rückenproblemen, unter denen er seit Sommer 2020 leidet. "Um ehrlich zu sein hatte ich selbst dieses Jahr noch einige Probleme. Aber ich fühle mich jetzt immer besser. Wir kennen meine Verletzung und es dauert etwas, bis man 100 Prozent erholt ist", erklärte er.
"Wir wollen trotzdem Rennen fahren und auch mit etwas Schmerz Vollgas geben. Mehr Schmerzen in den Beinen, als im Rücken – das wird unser großes Ziel dieses Jahr. Aber in jedem Fall bin ich jetzt in besserer Verfassung als zu dieser Zeit letztes Jahr", so Bernal.
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