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Tour de France Vorschau - 7. Etappe: Brutaler Marathon über 249 Kilometer
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Publiziert 01/07/2021 um 19:50 GMT+2 Uhr
Die 7. Etappe ist nicht nur das längste Teilstück der Tour de France 2021, sondern auch die längste Etappe der Frankreich-Rundfahrt seit dem Jahr 2000. Doch damit nicht genug: Der 249-Kilometer-Marathon beinhaltet auch die erste Bergwertung der 2. Kategorie der diesjährigen Tour und geht auf den letzten 100 Kilometern ständig auf und ab. Ein Tag für die Ausreißer?
Das Peloton bei der Tour de France 2021
Fotocredit: Getty Images
Nachdem die 6. Etappe unter dem Motto "kurz + flach" stand, geht’s jetzt .richtig rund: 249 Kilometer und über 3000 Höhenmeter stehen an, das längste Teilstück der Frankreich-Rundfahrt seit dem Jahr 2000, und dann auch noch mit der ersten Bergwertung der 2. Kategorie bei dieser Tour gespickt.
Die ersten 50 Kilometer sind flach, danach geht es 100 Kilometer eher wellig dahin, mit der Sprintwertung bei km 115. Dann folgen knapp 40 Kilometer bis zur ersten Bergwertung (Kat. 3) an der Cote de Chateau Chinon, gut drei Kilometer mit gut fünf Prozent. Manch eine Etappe wäre hier nach 165 Kilometern schon vorbei, doch nun geht es erst richtig los:
Im Gebirgszug Morvan folgen drei weitere Bergwertungen, zweimal der Kategorie vier - bei km 213 geht’s auf viereinhalb Kilometern mit gut fünf Prozent zur Cote de la Croix de Liberation (577 m).
18 Kilometer vor dem Ziel steht dann der Signal d´ Uchon (Kat. 2) an, auch Mont Julien genannt. Dieser Berg ist neu bei der Tour, 635 Meter hoch, mit 5,7 Steigungsprozenten auf 5,7 Kilometern. Die letzten 1,5 km dieses Anstiegs sind über elf Prozent steil, mit einem Maximum von 18 Prozent – als Lohn der Mühe gibt’s für die ersten drei Fahrer dort oben Bonus-Sekunden.
Doch auch damit ist es noch nicht genug. Es folgt eine rasante Abfahrt direkt hinein in eine weitere Steigung der 4. Kategorie, die Cote de la Gourloye (2,4 km bei 5,3 %) und schließlich acht abfallend bis flache Kilometer zum Ziel in Le Creusot.
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Stage 7 profile: Vierzon - La Creusot
Quelle: Eurosport
7. Tour-Etappe live im TV und im Livestream
Bei Eurosport wird die 7. Etappe der Tour de France 2021 am Freitag, 2. Juli in voller Länge von Start bis Ziel übertragen - los geht es um 11:00 Uhr. Als Experte sind die Insider und Ex-Profis Robert Bengsch und Jens Voigt mit am Mikrofon. Im Eurosport Player könnt Ihr die Live-Übertragung der 7. Etappe auch in einem Bonus-Livestream ohne Unterbrechungen sehen!
Die Favoriten
Die lange, hügelige Etappe ist eigentlich ideal für die Puncheure, da sich gerade im Finale auf den letzten 50 Kilometern kaum mehr Flachstücke finden. Doch die Frage ist: Gewinnt man dieses Teilstück aus dem Hauptfeld heraus, oder doch eher aus der Ausreißergruppe des Tages.
Die erste Rennstunde wird im Flachland sehr schnell werden, der Kampf um jene Gruppe des Tages hart umkämpft sein. Und dann kommt es darauf an, ob die Gesamtwertungsfahrer ihre Teams im Feld Tempo bolzen lassen oder die Spitzengruppe davonfahren darf.
Egal aus welchem Szenario heraus gilt aber: Wer in Le Creusot gewinnen will, der muss nach 240 Kilometern noch frisch genug sein, um am letzten Anstieg eine harte Attacke zu fahren.
Aus der Spitzengruppe heraus ist die Favoritenliste unendlich lang. Sollte das Hauptfeld aber am Ende vorne sein, so dürfte Julian Alaphilippe der Mann sein, dem es an den Anstiegen zu folgen gilt.
DieTour in Vierzon und Le Creusot
Der Startort Vierzon feiert seine Premiere als Tour-Etappenort. Zwei große Namen des französischen Radsports stammen von hier: Georges Meunier, Querfeldein-Meister und mit zwei Etappensiegen in den Tour-Annalen (1951, 1953), sowie Jean Graczyk, der fünf Etappensiege verbuchen konnte und 1958 sowie 1960 das Grüne Trikot nach Paris trug.
Der Zielort Le Creusot hingegen war 1998 Ziel des Einzelzeitfahrens am vorletzten Tag der Tour de France. Der Sieger damals hieß Jan Ullrich, der große Triumphator aber Marco Pantani. Dem 'Piraten' war das Gelbe Trikot nicht mehr zu nehmen.
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Cavendish rekordverdächtig - die Highlights der 6. Etappe
Quelle: Eurosport
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