Tour de France 2022 - Jan Ullrich meldet sich zu Wort: "Dokumentation hat große Emotionen geweckt"

Jan Ullrich hat sich am Tag vor dem Start der Tour de France in Kopenhagen zu Wort gemeldet. In einem Video-Post auf Instagram wünscht der 48-Jährige allen Teilnehmern auf der Großen Schleife und inbesondere den deutschen Profis um den deutschen Meister Nils Pollit "alles Gute" und bedankt sich bei seinen Fans für das positive Feedback im Zusammenhang mit der ARD-Dokumentation über seine Person.

Jan Ullrichs Botschaft an Fans und Fahrer zum Tour-Start

Quelle: Eurosport

Ullrich, der in den vergangenen Jahren immer wieder aufgrund von Eskapaden wegen Drogen- und Alkoholproblemen für negative Schlagzeilen sorgte, macht im Video einen aufgeräumten und körperlich fitten Eindruck.
"Ich möchte es nicht versäumen, allen Fahren und Teams uns insbesondere den deutschen Profis alles Gute zu wünschen. Ich werde die Tour in den nächsten drei Wochen mit Spannung verfolgen, der Beste soll gewinnen. Ich drücke die Daumen", sagt Ullrich und fügt hinzu:
"Ebenso möchte ich mich ganz herzlich bei Euch für das positive Feedback im Zusammenhang mit der ARD-Dokumentation, die gerade über mich läuft, bedanken. Natürlich habe ich mir diese auch angeschaut, die große Emotionen in mir geweckt hat, weil ich ein sehr intensives Leben mit allen Höhen und Tiefen hinter mir habe."Die fünfteilige Dokumentation "Being Jan Ullrich" sowie der Podcast zeichnen das Leben des Tour de France-Siegers von 1997 nach. Ehemalige Mitstreiter wie Rolf Aldag, Udo Bölts und Dauerrivale Lance Armstrong äußern sich sowohl zum Aufstieg des bis heute einzigen deutschen Tour-Siegers als auch zu seinem persönlichen Abstieg.

Armstrong erweist sich als Freund

Armstrong stand Ullrich zuletzt im Dezember 2021 zur Seite, als dieser nach einem Trip von Kuba nach Deutschland eine Zwischenlandung im mexikanischen Cancún gemacht hatte, wo ihn der Pilot laut Armstrongs Ausführungen des Flugzeugs verwies. "Dann stand er da, auf sich selbst gestellt", berichtete der 50-Jährige in der "ARD"-Dokumentation "Being Jan Ullrich". Daraufhin wurde der Rostocker in ein Krankenhaus eingeliefert, wo Armstrong ihn besuchte.
Sieben Monate später befindet sich der in Merdingen lebende Ullrich in einem körperlich und psychisch stabilen Zustand. "Es ist ein weiter Weg", erklärte Armstrong mit dem Verweis auf die zahlreichen Rückschläge Ullrichs in der Vergangenheit. Es wäre ihm zu wünschen, dass er künftig nicht mehr von diesem Weg abkommt.
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Quelle: Eurosport

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