Andy Schleck hatte Jonas Vingegaard in einem Interview als arrogant bezeichnet - Nun rudert er zurück
Publiziert 14/07/2023 um 13:20 GMT+2 Uhr
In einem Interview mit der "L’Équipe" hatte der frühere Tour-de-France-Sieger Andy Schleck dem aktuell Führenden Jonas Vingegaard vorgeworfen, arrogant rüberzukommen. Anschließend hatte er online einen kleinen Shitstorm für seine Wortwahl bekommen. Nun ruderte der Luxemburger im Gespräch mit der dänischen Nachrichtenagentur "Ritzau" wieder zurück.
Jonas Vingegaard lors du Tour de France 2023
Fotocredit: Getty Images
"Ich habe auf Instagram einen kleinen Shitstorm von den Dänen bekommen", gab der 38-Jährige in dem Gespräch zu. Normalerweise reagiere er nicht auf Kommentare auf Instagram, aber in diesem Fall habe er "jedem geantwortet".
In dem Interview mit der französischen Sport-Zeitung "L’Équipe" hatte Schleck den Dänen Vingegaard und dessen ärgsten Konkurrenten Tadej Pogacar verglichen.
"Ich kann mich nicht erinnern, als Favoriten schon einmal zwei so verschiedene Charaktere gesehen zu haben", hieß es dort. Über den letztjährigen Champion sagte er dann: "Jonas ist total scheu, spricht kaum und strahlt eine gewisse Arroganz aus."
Nun ruderte der Gewinner der Tour de France von 2010 zurück: "Von Arroganz habe ich nie etwas gesagt. Mein Herz ist immer noch halb dänisch."
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"Jonas ist vielleicht der gewissenhafteste Fahrer von allen. Er kommt raus und gibt Autogramme und ist wahrscheinlich das Gegenteil von arrogant", führte Schleck anschließend weiter aus.
Der Träger des Gelben Trikots hatte sich selbst bereits zu den Arroganz-Vorwürfen geäußert: "Was Schleck sagt, kümmert mich nicht. Arrogant? Ich bin vielleicht ruhig, aber nicht unnahbar."
Bei der Frankreich-Rundfahrt steht am Freitag die 13. Etappe an. Diese führt das Feld am französischen Nationalfeiertag zur Bergankunft am Grand Colombier.
Mit einem schweren Schlussanstieg verspricht die Strecke im Jura ein spannendes Duell zwischen den beiden Führenden. Derzeit hat Vingegaard noch 17 Sekunden Vorsprung auf den Slowenen.
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Quelle: ASO
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